Immobilienmarkt aktuell
ImmobilienmarktAktuell

 
 

Wichtige Baupreisindizes (ohne Gewähr)


Zeitpunkt

Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden in konventioneller Bauart einschl. Umsatzsteuer

Wiederherstellungswerte für 1913/1914 erstellte Wohngebäude einschl. Umsatzsteuer

2015 = 100
Hinweis: 2010=90,1

1913 = 1 Mark

1914 = 1 Mark

DM

EUR

DM

EUR

Nov.  2018 111,5 31,032 15,866 29,057 14,857
Mittel 2018 109,9 30,580 15,635 28,634 14,640
Feb.  2019 113,4 31,561 16,137 29,552 15,110
Mai  2019 114,3 31,811 16,265 29,787 15,230
Aug.  2019 115,1 32,034 16,379 29,995 15,336
Nov.  2019 115,7 32,201 16,464 30,152 15,416
Mittel 2019 114,6 31,902 16,311 29,872 15,273
Feb. 2020 117,2 32,618 16,677 30,543 15,616
Mai  2020 117,7
32,757 16,748 30,673 15,683
Aug.  2020 115,1
32,034
16,379
29,995
15,336
Nov.  2020




Mittel 2020




Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 17/Reihe 4, PREISE, Preisindizes für die Bauwirtschaft

09.11.2020  Gesetzentwurf zur Mobilisierung von mehr Bauland

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Mobilisierung von mehr Bauland beschlossen. Kommunen, vor allem in Gebieten mit angespannten Wohnungsmärkten, sollen durch die Änderungen im Baurecht leichter Flächen für den Wohnungsbau zur Verfügung stellen können. So wurden die kommunalen Vorkaufsrechte gestärkt und die Möglichkeiten erleichtert, Baugebote anordnen können, um etwa Baulücken durch neue Wohneinheiten zu schließen.

Um Mieterinnen und Mieter besser vor der Umwandlung bestehender Miet- in Eigentumswohnungen zu schützen, wird bis längstens zum 31. Dezember 2025 ein neuer Genehmigungsvorbehalt im Baugesetzbuch eingeführt. Damit können Gemeinden die Umwandlung in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt untersagen. Bisher ist dies nur in Milieuschutzgebieten möglich.

Der Gesetzentwurf baut auf den umfangreichen Empfehlungen der Expertenkommission für "Nachhaltige Baulandmobilisierung und Bodenpolitik", der sogenannten Baulandkommission, auf. Die Kommission befasste sich seit September 2018 schwerpunktmäßig mit strategischen Fragen einer aktiven Liegenschaftspolitik und Instrumenten, um mehr Bauland bereitstellen zu können.

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29.10.2020  Gebäudeenergiegesetz tritt am 1. November 2020 in Kraft

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG) tritt am 1. November 2020 in Kraft. Das bisherige Energieeinsparungsgesetz (EnEG), die bisherige Energieeinsparverordnung (EnEV) und das bisherige Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) werden in dem neuen Gesetz zusammengeführt und treten mit dem Inkrafttreten des GEG außer Kraft. Es wird ein einheitliches, auf einander abgestimmtes Regelwerk für die energetischen Anforderungen an Neubauten, an Bestandsgebäude und an den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden geschaffen.

Wie das bisherige Energieeinsparrecht für Gebäude enthält das neue GEG Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden, die Erstellung und die Verwendung von Energieausweisen sowie an den Einsatz erneuerbarer Energien in Gebäuden. Das aktuelle energetische Anforderungsniveau für Neubauten und Sanierung wird nicht verschärft. Weitere Steigerungen der Bau- und Wohnkosten sollen vermieden werden.

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12.10.2020  Baupreise unverändert gegenüber August 2019

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland haben im August 2020 auf dem gleichen Niveau wie im August 2019 gelegen. Grund dafür ist vor allem die seit Juli 2020 geltende Mehrwertsteuersenkung. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es eine Stagnation der Baupreise gegenüber dem Vorjahr zuletzt im August 2003.

Im Mai 2020, dem zuletzt erhobenen Monat, hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich bei 3,0 % gelegen. Im Vergleich zum Mai 2020 sanken die Baupreise im August 2020 um 2,2 %.

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28.09.2020  Gesetzesvorhaben: Reform des Mietspiegelrechts

Mietspiegel sind in Deutschland Referenzpunkt für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete. Ihre Bedeutung hat in der Vergangenheit stetig zugenommen. Sie dienen zur Bestimmung der zulässigen Neuvertragsmiete im Geltungsbereich der Mietpreisbremse und als Begründungsmittel für Mieterhöhungsverlangen. Mieterinnen und Mieter sowie Vermieterinnen und Vermieter sind daher auf gute und aussagekräftige Mietspiegel angewiesen. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat dazu gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat eine Reform des Mietspiegelrechts erarbeitet (Referentenentwürfe für ein Mietspiegelreformgesetz und für eine Mietspiegelverordnung). Ziel ist es, die Qualität und Verbreitung von Mietspiegeln zu stärken und die Rechtssicherheit für Mieter und Vermieter zu erhöhen.

Die Länder, Verbände und interessierten Kreise haben Gelegenheit, zu den Referentenentwürfen bis zum 30. Oktober 2020 Stellung zu nehmen.

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11.09.2020  Höhere Verbilligung bei Vermietung an Angehörige möglich

Wer eine Wohnung günstig vermietet, musste bisher mindestens zwei Drittel der ortsüblichen Marktmiete verlangen, um seine Ausgaben vollständig als Werbungskosten steuerlich geltend machen zu können. Ansonsten musste die Miete in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Anteil aufgespalten werden. Nur der Anteil der Kosten, der auf den entgeltlichen Teil der Miete entfiel, war abzugsfähig.

Im Entwurf des Jahressteuergesetzes 2020 ist vorgesehen, diese Zwei-Drittel-Grenze auf 50 % zu senken.

Dadurch werden Eigentümer unterstützt, die Verwandte billigen Wohnraum zur Verfügung stellen. Die Regelung kommt aber auch Vermietern zugute, die bewusst darauf verzichten, alle Mieterhöhungsmöglichkeiten auszuschöpfen.

Weitere Informationen: hier

28.08.2020  Interaktive Anwendung „Corona regional“

Die neue interaktive Anwendung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) „Corona regional“ veranschaulicht, wie sich COVID-19 in Deutschland regional ausgebreitet hat. Auch die mit der Infektionskrankheit zusammenhängende Belegung von Intensivbetten können Nutzerinnen und Nutzer abrufen, teilt das Institut in einer Pressemitteilung mit.

Die Anwendung ermöglicht es Interessierten, die Fallzahlen der Pandemie in für die Raumplanung wichtigen Zusammenhängen nachzuvollziehen, z.B. in städtischen und ländlichen Räumen, für administrative und siedlungsstrukturelle Einheiten wie Bundesländer und Landkreise oder für bestimmte Bevölkerungsindikatoren. Sie zeigt, welche Räume wie stark von der Pandemie betroffen waren und wie Hotspots die Fallzahlen einer Region beeinflussen. Kreis- und Streudiagramme, „Heatmaps“ (Entwicklung der Fallzahlen im Vergleich) und Liniendiagramme („Fieberkurven“) veranschaulichen die Entwicklung. Regionale Analysen sind auch für verschiedene Altersgruppen und differenziert nach Geschlechtern möglich.

Weitere Informationen: hier

17.08.2020  Baukultour Hessen ist online

Wie die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen in ihrem Newsletter mitteilt, hat sie eine Entdeckungsreise durch die Hessische Baukulturlandschaft freigeschaltet.

Eine interaktive Hessenkarte zeigt die ausgezeichneten Projekte der letzten Jahrgänge des Tags der Architektur und des Auszeichnungsverfahrens Vorbildliche Bauten im Land Hessen. Per Filter kann man nach verschiedenen Bauaufgaben suchen. Die Auswahl wird in Form kleiner Steckbriefe vorgestellt, dazu gibt es für jedes Projekt eine Projektunterseite mit weiteren Bildern und den wesentlichen Eckdaten zum Projekt. Zudem werden weitere Projekte in der Umgebung vorgeschlagen oder vergleichbare Bauaufgaben benannt. Die interaktive Hessenkarte unterstützt Sie so bei Ihrer nächsten Tourenplanung.

 Zur interaktiven Hessenkarte: hier

31.07.2020  Immobilienmarktbericht 2020 des Landes Hessen erhältlich

Die Nachfrage nach Immobilien war auch 2019 in Hessen ungebrochen hoch, das ist ein Fazit des neuen Immobilienmarktberichts des Landes Hessen. Landesweit stieg der Umsatz der Transaktionen um rund 7 Prozent auf 25,4 Milliarden EUR. Der Immobilienmarktbericht wird jährlich von der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) erstellt. Die Daten stammen von den 18 regionalen Gutachterausschüssen. Sie sind für Immobilien- und Wohnungswirtschaft, Politik sowie Bürgerinnen und Bürgern eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Investitionen und Bauvorhaben.

In Hessen wurden im Jahr 2019 circa 68.000 Kaufverträge registriert. Auffällig ist nach wie vor das Süd-Nord-Gefälle: Die kreisfreien Städte und Landkreise des Rhein-Main-Gebietes weisen dabei erwartungsgemäß den höchsten Umsatz auf. Auf den hinteren Rängen liegen dagegen der Werra-Meißner-Kreis und der Vogelsbergkreis.

Ein gebrauchtes, freistehendes Einfamilienhaus in Hessen wechselte im Jahr 2019 für durchschnittlich 390.000 EUR (2018: 360.000 EUR) den Besitzer. Für eine neue Eigentumswohnung mussten Käuferinnen und Käufer rund 3.600 EUR pro Quadratmeter (gegenüber 3.500 EUR pro Quadratmeter im Vorjahr) bezahlen. Eine gebrauchte Eigentumswohnung war für gut 2.200 EUR pro Quadratmeter (2.000 EUR pro Quadratmeter im Vorjahr) zu haben. Ob sich dieser Trend auch in der aktuellen Corona-Pandemie fortschreibt, bleibt abzuwarten.

Um Risiken und Chancen auf dem Immobilienmarkt einschätzen zu können, ist eine hohe Transparenz unabdingbar. Zu dieser Transparenz leisten die Gutachterausschüsse für Immobilienwerte einen erheblichen Beitrag: Ihr gesetzlicher Auftrag ist es, notariell beurkundete Kaufverträge auszuwerten, um neutrale und regional differenzierte Marktberichte landesweit zur Verfügung zu stellen. Basierend auf diesen Daten beschreibt der hessische Immobilienmarktbericht das Marktgeschehen, beispielsweise durch Umsatzzahlen (neu: Teilmarkt Forst), Durchschnittspreise für Eigenheime und durchschnittlich erzielte Mieten. Überregionale Auswertungen in Form von Sachwertfaktoren (neu: Sachwertfaktoren für Resthofstellen im Außenbereich), Rohertragsfaktoren und Liegenschaftszinssätzen ergänzen den Marktbericht. Die Auswertungen basieren auf den Verkaufsfällen des Jahres 2019.

Der Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2020 ist gegen eine Gebühr von 50 EUR erhältlich und kann als Download über gds.hessen.de (Produkte/Privatkunden/Immobilienmarkt) erworben werden.

Weitere Informationen zur Zentrale Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) und zu den Gutachterausschüssen für Immobilienwerte: hier

07.07.2020  Novellierung des Wertermittlungsrechts

Die bisherige Immobilienwertermittlungsverordnung von 2010 und die verschiedenen Richtlinien (Bodenrichtwertrichtlinie, Sachwertrichtlinie, Vergleichswertrichtlinie, Ertragswertrichtlinie, Wertermittlungsrichtlinien 2006) sollen durch eine vollständig überarbeitete Immobilienwertermittlungsverordnung und ergänzende Anwendungshinweise abgelöst werden. Insbesondere um stärker als bisher sicherzustellen, dass die Ermittlung der Verkehrswerte und die Ermittlung der für die Wertermittlung erforderlichen Daten bundesweit nach einheitlichen Grundsätzen erfolgt. Auch um die entsprechenden Vorgaben, die derzeit auf sechs Regelungswerke verteilt sind, übersichtlicher und anwenderfreundlicher zu gestalten, soll das materielle Wertermittlungsrecht vollständig neu geordnet und gleichsam aus einem Guss neu geregelt werden. Inhaltliche Änderungen gegenüber den bisherigen Vorgaben sind dabei nur in sehr beschränktem Umfang vorgesehen.

Künftig soll es nur noch zwei Regelungswerke geben: Die wesentlichen Grundsätze sämtlicher bisheriger Richtlinien sollen in eine vollständig überarbeitete Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV 2021) in anwenderfreundlicher Form integriert und verbindlich werden.

Für weitergehende Hinweise, die keinen Regelungscharakter haben, aber zum Verständnis beitragen, sollen Muster-Anwendungshinweise zur ImmoWertV (ImmoWertA) beschlossen werden. Hierzu wird vom BMI ein Vorschlag unterbreitet, der im Anschluss an das Verordnungsgebungsverfahren der Fachkommission Städtebau als dem zuständigen Gremium der Bauministerkonferenz mit der Empfehlung der abschließenden Beratung und Beschlussfassung übermittelt werden soll.

Weitere Informationen zum Novellierungsvorhaben und zum Beteiligungsverfahren: hier

29.06.2020  Darmstädter Mietspiegel aktualisiert

Seit Mitte Juni sind insgesamt 32.372 hessische Bodenrichtwerte, die zum Stichtag 1. Januar 2020 von den Gutachterausschüssen für Immobilienwerte ermittelt wurden, im Bodenrichtwertinformationssystem „BORIS Hessen“ online kostenlos abrufbar. Die Präsentation der Bodenrichtwerte erfolgt dabei auf der Basis des Geoportals Hessen, einer zentralen Komponente der Geodateninfrastruktur Hessen (GDI-Hessen).

Das zentrale Informationssystem steht seit Januar 2011 zur Verfügung und wird mittlerweile von über 80.000 Nutzern pro Monat abgerufen. Es wird von der die Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte des Landes Hessen (ZGGH) betreut. Die ZGGH ist seit 2007 beim Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG) eingerichtet. Sie ist zentrale Ansprechstelle für Informationen über die Gesamtheit der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte in Hessen.

Weitere Informationen: hier
 

17.06.2020  Darmstädter Mietspiegel aktualisiert

Im Auftrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurde 2018 in Zusammenarbeit mit dem Mieterbund Darmstadt Region Südhessen e.V., dem Haus & Grund Darmstadt e.V., der Bauverein AG Darmstadt und dem Amtsgericht Darmstadt sowie der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Immobilienwerte ein qualifizierter Mietspiegel nach § 558 d des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) für nicht preisgebundene Wohnungen in Darmstadt erstellt.

Nun mussten die Werte konjunkturell fortgeschrieben werden, damit die Qualifizierung des Mietspiegels erhalten bleibt. Die Fortschreibung des qualifizierten Mietspiegels 2020 erfolgte im Auftrag des Magistrats durch das Institut Wohnen und Umwelt (IWU), Darmstadt, welches die wissenschaftliche Untersuchung zu dessen Erstellung im Jahr 2018 durchgeführt hat auf der Grundlage des Verbraucherpreisindexes. Dadurch ergab sich eine Steigerung von 3,3 %.

 Zum Mietspiegel 2020: hier

25.05.2020  Immobilienmarktbericht 2020 für Darmstadt erschienen

Der Immobilienmarktbericht Darmstadt 2020 ist ab sofort druckfrisch und/oder als PDF-Datei erhältlich. Objektive Datengrundlage für den Bericht ist die penible Auswertung aller notariellen Kaufverträge über Häuser und Wohnungen im Stadtgebiet.

Der Bericht zeigt die Preisentwicklung von Immobilien und ist eine wichtige Informationsquelle für Eigentümer und Kaufinteressenten. Auch für Bewertungssachverständige ist er ein unverzichtbares Vademecum. Sie finden darin zahlreiche Kennzahlen des Immobilienmarktes, wie z. B. Liegenschaftszinssätze und Sachwertfaktoren, die sie für die Verkehrswertermittlung benötigen. 

Der Immobilienmarktbericht Darmstadt 2020 kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses bestellt werden, E-Mail: gutachterausschuss@darmstadt.de. Die Gebühr beträgt 40,- EUR.

12.05.2020  Eigenes Grundsteuer-Modell für Hessen geplant

Die Grundsteuer muss nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts neu geregelt werden. Die bisherigen, jahrzehntelang unveränderten Einheitswerte müssen ab 2025 durch neue Bemessungsgrundlagen ersetzt werden. Die notwendige Neuregelung der Grundsteuer sieht Hessen als Chance zur Steuervereinfachung. „Durchschnittlich etwa 400 Euro Grundsteuer im Jahr je Grundstück rechtfertigen keinen überhohen Aufwand durch komplizierte Regelungen, wenn gerecht auch einfach, transparent und verständlich geht“, heißt es in der Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums der Finanzen.

Das Hessen-Modell knüpft mit den jetzt vorgelegten Eckpunkten an das Flächenmodell an, das bereits 2010 von Hessen und anderen Ländern als Vorschlag erarbeitet worden war. Ergänzend wird nun die Lage als Kriterium hinzugenommen. Mit einem einfachen Faktorverfahren wird das Ergebnis des Flächenmodells erhöht oder vermindert, je nachdem, wie sich die Lagequalität des betreffenden Grundstücks im Vergleich zu einer durchschnittlichen Lage in der Gemeinde darstellt.

Hessen möchte für die Berechnung die bereits vorhandenen Bodenrichtwertzonen der Gutachterausschüsse für Immobilienwerte nutzen.

In das Grundsteuergesetz soll auch eine Regelung zur Grundsteuer C aufgenommen werden, die es den Gemeinden ermöglicht, für baureife Grundstücke per gesondertem Hebesatz eine höhere Grundsteuer zu erheben, als für die übrigen Grundstücke. Ergänzend zur Bundesregelung soll die hessische Regelung die Möglichkeit vorsehen, den Hebesatz für die Grundsteuer C nach der Dauer der Baureife von Grundstücken abzustufen, wobei eine Höchstgrenze gelten soll.

Quelle und weitere Informationen: hier


08.04.2020  DVW-Statement: COVID-19-Pandemie und Immobilienmarkt

Der Arbeitskreis Immobilienwertermittlung des DVW e.V. befasst sich in einer laufenden Diskussion mit den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Immobilienmarkt.

Nach ersten Ergebnissen der Diskussionen des Expertengremiums wird erwartet, dass die Effekte der Pandemie auf die Wohnungsmärkte eher als schwach einzustufen sind. „Durch die plötzliche Einführung von Regelungen zu der Nutzung von Homeoffices könnte sich der Trend zum „Wohnen-in-der-Stadt“ abflachen“, so Peter Ache, Leiter des Expertengremiums im DVW e. V. „Wir treffen uns nahezu wöchentlich zu Telefon- und Videokonferenzen, um die aktuelle Lage neu zu bewerten, allerdings warten wir noch auf harte empirische Zahlen. Im Moment können wir die weitere Entwicklung nur grob abschätzen“, so Ache weiter.

Die Ausweitung des Kündigungsschutzes für Mieter, die Möglichkeiten zur Aussetzung von Darlehnsraten für drei Monate helfen, dem stehen jedoch erhebliche Einnahmeausfälle von Unternehmen und privaten Haushalten gegenüber.

Diese neuen Rahmenbedingungen wirken auf Wohn- oder Wirtschaftsimmobilien unterschiedlich. Bei den Wohnimmobilien bleibt der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum auch nach der Krise erhalten. Möglicherweise ist aber mit einer Verschiebung der Zuzüge mehr in den ländlichen Raum zu rechnen, wenn es zu einer Umstrukturierung der Arbeitsformen und der Verbesserung von verkehrlichen Anbindungen kommt.

Bei den Wirtschaftsimmobilien gehen die Experten davon aus, dass die jetzt schon eingetretenen Renditeeinbußen zu nachhaltigen Rückgängen bei den Investitionen in Bau oder Kauf von Immobilien für die Gastronomie, Hotellerie, des Handels und des Dienstleistungssektors im weitesten Sinne kommen kann.

Der DVW e. V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement ist ein wissenschaftlicher Verein mit der Zielsetzung der Förderung von Wissenschaft und Forschung in den Bereichen Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement.

Download des DVW-Standpunktpapiers: hier


25.03.2020  Energetische Modernisierung – (wie) rechnet sich das?

Energietechnische Modernisierungen in Altbauten erschließen erhebliche Energie­einsparpotenziale und erhöhen den Wohnkomfort. Ungeachtet dieser Vorteile und der drängenden klimapolitischen Erfordernisse werden immer wieder öffentliche Diskussionen über die Wirtschaftlichkeit solcher Gebäudemodernisierungen geführt. Was macht eine eindeutige Aussage so schwer? Welche Unsicherheiten sind bei Wirtschaftlichkeitsberechnungen zu beachten?

Zu diesem Thema hat das Darmstädter Institut Wohnen und Umwelt (IWU) in seiner Publikationsreihe „Schlaglicht“, Heft 1/2020 einen Diskussionsbeitrag aus der laufenden Forschung veröffentlicht, der im Internet als Download zur Verfügung steht.

Das Institut Wohnen und Umwelt ist eine außeruniversitäre und gemeinnützige For­schungseinrichtung. Gesellschafter sind das Land Hessen und die Wissenschaftsstadt Darmstadt. Die interdisziplinäre Forschung am IWU verbindet Themen aus den Bereichen Wohnen und Stadtentwicklung sowie Energieeffizienz und Klimaschutz, um einen Beitrag für eine nachhaltige Gesellschaft zu leisten.

Zum Download
hier.

16.03.2020  Gutachterausschuss Darmstadt: Geschäftsstelle zieht um!

Die beim Stadtvermessungsamt Darmstadt angesiedelte Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Immobilienwerte für den Bereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt zieht im Rahmen des Umzugs der Technischen Verwaltungen von der Bessunger Straße weg in das Bürohaus Mina-Rees-Straße 10, 64295 Darmstadt im Technologie-Zentrum (TZ) Rhein-Main. Mit der What3words-Adresse ///hübsch.betreten.gefleckt finden Sie dort künftig im 1. Obergeschoss den richtigen Gebäudeabschnitt.

Der Umzug wird am 27./28. März durchgeführt. Im Zusammenhang mit dem Umzug wird es vorübergehend Einschränkungen in der Erreichbarkeit und im Service geben.

Die Postfachadresse, E-Mail-Adressen und Telefonnummern bleiben unverändert.

Diese und weitere Informationen finden Sie hier.

27.02.2020  Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) wird reformiert

Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) wurde im Jahre 1951 erlassen, um den dringend notwendigen Wohnungsbau zu stärken und breiten Bevölkerungsschichten den Erwerb eines „Eigenheims“ zu ermöglichen.

Aufgrund des demografischen Wandels steigt das Bedürfnis, Wohnungen möglichst barrierefrei aus- und umzubauen. Für die Erreichung der Klimaziele ist die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden unerlässlich. Neben den Maßnahmen zur Beseitigung von Barrieren und zur energetischen Sanierung verlangt auch die Errichtung von Lademöglichkeiten zur Förderung der Elektromobilität Eingriffe in die Bausubstanz.

Diesen Herausforderungen wird das geltende WEG in vielen Fällen nicht gerecht, insbesondere weil es für bauliche Maßnahmen häufig die Zustimmung aller oder eines hohen Anteils der Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümer verlangt.

Wie das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz mitteilt, hat deshalb eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe Vorschläge für eine umfassende Reform des WEG erarbeitet. Diese Vorschläge sind nun in einen ersten Referentenentwurf zur Modernisierung des WEG eingeflossen.

Quelle und weitere Informationen hier.

21.02.2020  Wissen zum Bau und Kauf einer Immobilie

Bevor man an den Kauf einer Immobilie geht, ist die wichtigste Frage natürlich: Was kann ich mir leisten? Und ganz grundsätzlich: Kann ich mir überhaupt eine Immobilie leisten? Dieser Frage sollte sich jeder gleich am Anfang und sehr gründlich stellen. Das nimmt früh falsche Vorstellungen, spart Zeit und Nerven.

Wichtig: Mit den reinen Anschaffungskosten der Immobilie ist es nicht getan. Hinzu kommen Nebenkosten - von der Grunderwerbsteuer über die Notargebühren bis hin zu Eintragungsgebühren im Grundbuch und einer möglichen Maklercourtage. Alles in allem müssen Sie zu den Kaufkosten der Immobilie weitere 10 Prozent Zusatzkosten dazu rechnen.

Antwort auf solche Fragen gibt das kostenlose E-Book der Verbraucherzentrale "Was Sie vor dem Kauf oder Bau einer Immobilie wissen sollten". Es ist sowohl im PDF- als auch im ePub-Format erhältlich.

Quelle und weitere Informationen hier.

31.01.2020  Immobilienpreise Hessen: Trendmeldung

Nach Auswertung von etwa 85 Prozent der im Jahr 2019 eingegangenen Kaufverträge erwarten die Gutachterausschüsse im gerade abgelaufenen Jahr ein Transaktionsvolumen von landesweit etwa 62.000 Verträgen für bebaute und unbebaute Grundstücke sowie Eigentumswohnungen (2018: 67.221 Kaufverträge). In der Entwicklung der letzten zehn Jahre zeigt sich, dass seit der Finanzkrise in den Jahren 2008/2009 die Nachfrage nach Immobilien in allen Bereichen gestiegen ist. Aktuell sind die Verkaufszahlen in allen Landesteilen mangels ausreichender Angebote im Gebraucht- und Neubausektor rückläufig.

Im Hinblick auf die absoluten Kaufpreise kommt es zu großen regionalen Preisunterschieden, speziell im Nord-Süd-Gefälle.

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15.01.2020  Zahl genehmigter Wohnungen auf hohem Niveau

Wie das Statistischen Bundesamt (DESTATIS) in seiner Pressemitteilung Nr. 017 vom 15.01.2020 mitteilt, befindet sich mit 319.200 Baugenehmigungen im Zeitraum von Januar bis November 2019 die Zahl der zum Bau genehmigten Wohnungen im längeren Zeitvergleich weiter auf einem hohen Niveau. Mehr genehmigte Wohnungen im Zeitraum von Januar bis November eines Jahres gab es seit der Jahrtausendwende nur im Jahr 2016 mit über 340.000 genehmigten Wohnungen.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis November 2019 rund 275.200 Wohnungen genehmigt. Dies waren 0,2 % oder 600 Wohnungen mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser ist um 1,5 % gestiegen, während die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser um jeweils 0,9 % angestiegen ist.

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13.12.2019  Immobilienmarktbericht Deutschland 2019

Der Arbeitskreis der Oberen Gutachterausschüsse, Zentralen Geschäftsstellen und Gutachterausschüsse in Deutschland (AK OGA) veröffentlicht den Immobilienmarktbericht Deutschland 2019. Die Studie ist in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) entstanden. Sie zeigt, wie sich der Immobilienmarkt in Deutschland seit 2009 und insbesondere in den letzten beiden Jahren entwickelt hat. Folgende Fragen stehen im Fokus:

Wie viel Geld fließt in Immobilienkäufe und wie entwickelt sich die Zahl der Transaktionen auf dem gesamten Markt und in den Teilmärkten?

Wie entwickeln sich die Preise von Wohnimmobilien und die Baulandpreise?

Welche regionalen Unterschiede zeigen sich bei Transaktionen, Umsätzen und Preisen?

Wie viel wird in Wirtschaftsimmobilien investiert?

Welche Trends zeigen sich bei Agrarflächen?

Grundlage des Immobilienmarktberichts sind Daten aus den jährlich knapp 1 Mio. Kaufverträgen, die den Gutachterausschüssen in Deutschland zur Auswertung vorliegen. Der Bericht wird in einer Pressekonferenz am 17. Dezember in Berlin vorgestellt. Er wird als Download kostenlos zur Verfügung stehen.

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06.12.2019  IHK Darmstadt legt gewerblichen Mietpreisspiegel 2019 vor

Der richtige Standort ist ein wichtiger Faktor für den Unternehmenserfolg. Neben Vorzügen wie einer lebendigen Gründerszene, Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen oder Zugang zu hoch qualifizierten Arbeitskräften spielen jedoch auch finanzielle Überlegungen eine Rolle bei der Standortwahl. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar veröffentlicht deshalb jährlich ihren Mietpreisspiegel, der die gewerblichen Mietpreise für die Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, den Odenwaldkreis sowie die Stadt Darmstadt offenlegt und so einen transparenten Vergleich ermöglicht. Zusätzlich gibt die Online-Broschüre Auskunft über relevante Wirtschaftsdaten wie Realsteuerhebesätze, Kaufkraftkennziffern oder Entfernungsangaben zu umliegenden Oberzentren.

„Mit unserem Mietpreisspiegel schaffen wir Transparenz für Unternehmen, aber auch für Eigentümer, Wirtschaftsförderer und Projektentwickler“, erklärt Susanne Roncka, Referentin für Standortentwicklung, Bauleit- und Regionalplanung der IHK Darmstadt. „Aktuell verzeichnen wir einen Anstieg bei den gewerblichen Mietenpreisen in fast allen Bereichen. Darmstadt bleibt allgemein teuerster Standort unserer Region, ist im Vergleich zu Städten wie Frankfurt jedoch weiterhin deutlich günstiger, wenn es beispielsweise um Büro- oder Einzelhandelsflächen geht.“ 

Der "Mietpreisspiegel 2019" steht als Online-Broschüre zum kostenfreien Download bereit. 

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02.12.2019  Mobilitätspreis für Verkehrskonzept der Lincolnsiedlung

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger, hat am vergangenen Mittwoch in Berlin zehn Best-Practice-Projekte und drei visionäre Konzeptskizzen mit dem Deutschen Mobilitätspreis 2019 ausgezeichnet – darunter, unter 270 Bewerbern, auch ein Projekt zur Darmstädter Lincolnsiedlung. Der Wettbewerb prämiert in diesem Jahr digitale Innovationen zum Thema gleichwertige Lebensverhältnisse. Die zehn Preisträger der Best-Practice-Phase bieten Mobilitätslösungen an, die zu mehr Lebensqualität und Teilhabe im ganzen Land beitragen. Hinter dem Wettbewerb stehen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Mit „Multimodal und sozialgerecht – Lincoln in Darmstadt“ gehört Darmstadt zu den Preisträgern des Deutschen Mobilitätspreises 2019. Das Projekt der Wissenschaftsstadt Darmstadt beweist, wie innovative Mobilitätslösungen dazu beitragen können, gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland herzustellen. Beteiligt sind am Lincoln-Projekt neben der Stadt auch die BVD New Living als Vorhabenträgerin, Heag mobilo und das Büro Stete-Planung.

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18.11.2019  Betrachtungszeitraum bei der Mietspiegelerstellung

Nach Mitteilung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz soll der Betrachtungszeitraum für die ortsübliche Vergleichsmiete von vier auf sechs Jahre verlängert werden. Die ortsübliche Vergleichsmiete ist Maßstab für Mieterhöhungen im Bestand und für die zulässige Neuvertragsmiete im Geltungsbereich der „Mietpreisbremse“. Abgebildet wird die ortsübliche Vergleichsmiete insbesondere in einem Mietspiegel, der von der Gemeinde oder den Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter gemeinsam erstellt oder anerkannt worden ist. Die ortsübliche Vergleichsmiete wird bislang gebildet aus den üblichen Entgelten, die in einer Gemeinde für vergleichbaren Wohnraum in den letzten vier Jahren vereinbart oder geändert worden sind (§ 558 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs).

Durch die künftige Ausweitung des Betrachtungszeitraums auf sechs Jahre werden mehr Mietverhältnisse in die ortsübliche Vergleichsmiete einbezogen. Kurzfristige Änderungen des Mietpreisniveaus werden sich geringer auf die Vergleichsmiete auswirken. In Wohnungsmietmärkten mit kontinuierlich steigenden Angebotsmieten ist dadurch eine Dämpfung des Mietpreisanstiegs zu erwarten. Für Gemeinden, in denen Mietspiegel bestehen oder in Vorbereitung sind, sieht der Entwurf eine Übergangsregelung vor, um die Fortgeltung von Mietspiegeln sicherzustellen und den Aufwand, der in die Erstellung der Mietspiegel geflossen ist, zu schützen.

Auf der Webseite des Justizministeriums sind der Gesetzentwurf und die Stellungnahmen der Verbände zu finden.

Quelle und weitere Informationen hier.

29.10.2019  Fachkonferenz „Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung“

Im Rahmen von städtebaulichen Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen sowie bei der Erarbeitung integrierter Stadtentwicklungskonzepte spielte Bürgerbeteiligung immer schon eine Rolle. In den letzten Jahren setzen immer mehr Kommunen im Rahmen ihrer städtebaulichen Planungen auf die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Mehr Bürgerbeteiligung bedeutet ein enormes Plus im Blick auf die Legitimität sowie die Qualität und Akzeptanz der Stadtplanung. Sie geht aber auch mit höheren finanziellen und personellen Ressourcen einher.

Die Darmstädter wer denkt was GmbH möchte gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner NH ProjektStadt sowie mit Akteuren aus der Verwaltung im Rahmen einer Fachkonferenz einen Blick auf die verschiedenen Beteiligungsverfahren werfen und zeigen, wie sie sich im Laufe der letzten Jahre entwickelt haben. Anhand von Best Practice-Beispielen wird dargestellt, was sich bewährt hat und wohin der Trend geht. Zugleich wird aufgezeigt, wie sich mit einer Kombination aus Angeboten vor Ort und digitalen Verfahren Synergieeffekte nutzen lassen.

Die Fachkonferenz findet am 21. November 2019 von 9:00 bis 16:00 Uhr im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus, Dieburger Straße 241, 64287 Darmstadt, statt.

Quelle und weitere Informationen zur Anmeldung hier.

16.10.2019  Hessischer Architektentag 2019

„Ungenutzte Potenziale für den Wohnungsbau“ lautet das Thema des diesjährigen Hessischen Architektentags, das sich angesichts der zunehmenden Wohnungsnot in Ballungsräumen und Schwarmstädten geradezu aufdrängt. Die Ausweisung neuer Wohngebiete, die Schaffung von Einfamilienhaus-Siedlungen an den Stadt- und Ortsrändern kann nicht die Lösung sein, solange innerörtlich leerstehende oder untergenutzte Gebäude und brachgefallene Grundstücke zur Verfügung stehen.

Am 12. November werden Experten im Rahmen des Hessischen Architektentags in der Hugenottenhalle Neu-Isenburg über den Wert erschlossener Flächen und bestehender Gebäude diskutieren und aufzeigen, wie sie für das Wohnen genutzt werden können. Vorgestellt werden Studien zu ungenutzten Potenzialen in zentralen Lagen, Handlungsoptionen für eine aktive Bodenpolitik, neue Wohnformen und Beispiele ressourcenschonenden Bauens durch nachhaltige Materialwahl.

Veranstalter ist die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen.

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26.09.2019  MLP Studentenwohnreport 2019

Der Finanzdienstleister MLP und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) haben die Ergebnisse des MLP Studentenwohnreports 2019 am 25. September 2019 im Rahmen einer Online-Pressekonferenz vorgestellt. Der MLP Studentenwohnreport geht aus dem Studentenwohnpreisindex hervor, den das IW seit 2016 regelmäßig ermittelt.

Der andauernde Preisanstieg für studentisches Wohnen findet kein Ende: Für eine studentische Musterwohnung sind Rekordstände in allen 30 untersuchten Hochschulstädten zu verzeichnen. Verschärft hat sich die Situation besonders in Großstädten. Die Mietsteigerungen haben sich in 27 der 30 untersuchten Hochschulstädte beschleunigt, in Darmstadt, Frankfurt am Main und Konstanz in extremem Ausmaß. heute vorgestellt hat.

Einen Extremwert bei den Mietpreissteigerungen von 2018 auf 2019 erreichte die Musterwohnung in Darmstadt mit mehr als 8 Prozent, zugleich betrug die durchschnittliche jährliche Mietsteigerung dieser Vergleichsimmobilie seit 2010 dort 3,4 Prozent. Ähnlich ausgeprägt lässt sich dies auch in Frankfurt (8 Prozent bzw. 3,9 Prozent) und Konstanz (7 Prozent bzw. 2,9 Prozent) beobachten. In Berlin (7,4 Prozent bzw. 6,6 Prozent) und München (6,0 Prozent bzw. 5,5 Prozent) sind die Preise ebenfalls stark gestiegen, allerdings auf ähnlich hohem Niveau wie in den vergangenen Jahren. Insgesamt ist an 27 der 30 untersuchten Hochschulstädte eine Verschärfung der Preissteigerung festzustellen.

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16.09.2019  Kabinett beschließt Entwurf der Grundsteuerreform

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf für eine Reform der Grundsteuer beschlossen. Die Grundsteuer ist wichtig für die Städte und Gemeinden. Die Neuregelung soll zu mehr Gerechtigkeit in einem einfacheren, unbürokratischeren Verfahren führen. Die neue Grundsteuer wird sich am realen Wert der Immobilien orientieren und ist so angelegt, dass die Kommunen insgesamt auch weiterhin die gleiche Summe Grundsteuer einnehmen.

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29.08.2019  Immobilienmarktbericht 2019 für Hessen erschienen

Im Immobilienmarktbericht des Landes Hessen werden die aktuellen Kaufpreisdaten der 18 regional tätigen Gutachterausschüsse zusammengefasst. Das landesweite Marktgeschehen wird beispielsweise durch Umsatzzahlen, Durchschnittspreise für Eigenheime und durchschnittlich erzielte Mieten beschrieben. Überregionale Auswertungen in Form von Sachwertfaktoren, Rohertragsfaktoren und Liegenschaftszinssätzen ergänzen den Marktbericht. Die Auswertungen basieren auf den Verkaufsfällen des Jahres 2018.

Der Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2019 ist für 50,- Euro erhältlich und kann als digitale Ausfertigung über www.gds.hessen.de (Produkte / Privatkunden / Immobilienmarkt) erworben werden.

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13.08.2019  Verband der Privaten Bausparkassen: Sommerumfrage 2019

Die Nullzinspolitik der EZB führt bei vielen Menschen in den Glauben, sich eine Immobilie ganz ohne Eigenkapital erwerben zu können. Das ergibt sich aus der Sommerumfrage 2019 des Verbandes der Privaten Bausparkassen zum Sparverhalten der Bundesbürger. Es wurden zum 66. Mal über 2.000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren befragt. Das Sparmotiv Wohneigentum fiel auf 29 Prozent gegenüber 35 Prozent in der Frühjahrsumfrage und damit auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren.

Nach Angabe des Verbands sei es ein Irrtum, dass sich Sparen nicht mehr lohne, weil es dafür keine Zinsen mehr gebe. Denn Geld, das nicht zur Seite gelegt werde, sei sonst nicht da, wenn man es bräuchte.

Dass die Mini-Bauzinsen Eigenkapital voraussetzten und die höhere Verschuldung eine höhere Tilgungsleistung erfordere, um spätestens zum Renteneintritt schuldenfrei zu sein, werde oft ausgeblendet. Je mehr Eigenkapital, desto besser, hätten die Kreditexperten der Stiftung Warentest kürzlich zu Recht festgestellt.

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22.07.2019  Erste Neubauwohnungen in der Lincoln-Siedlung bezugsreif

Die ersten Neubauwohnungen im Konversionsgebiet Lincoln-Siedlung sind bezugsreif. Das ist bereits in der Bevölkerungsstatistik bemerkbar. In diesem Gebiet nahm die Bevölkerung im zweiten Quartal um 88 Personen zu, darunter drei Neugeborene.  Einschließlich der Bewohnerinnen und Bewohner in den Bestandsbauten sind aktuell dort rund 850 Personen gemeldet. Etwa 5000 Einwohner sollen es am Ende des Entwicklungsprojekts werden.

Insgesamt betrug am 30.06.2019 die Bevölkerung  161.783 Personen. Darmstadt ist in den letzten zehn Jahren um rund 20.000 Einwohner gewachsen.

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15.07.2019  "Sozialgerechte Bodennutzung“ in Darmstadt

In seiner Sitzung am 3. Juli 2019 hat der Magistrat die Einführung der Grundsätze zur „sozialgerechten Bodennutzung in Darmstadt“ (SoBoDA) und die Einrichtung einer zuständigen Projektgruppe beschlossen. Das Regelwerk ist ein Element der 21 Punkte des Maßnahmenbündels des Wohnungspolitischen Konzepts der Wissenschaftsstadt Darmstadt, das als neues übergeordnetes politisches Steuerungsinstrument eingesetzt wird, und darin unter Punkt acht aufgeführt. Es verpflichtet Bauträger und Investoren unter anderem dazu, Wohnraum für geringe und mittlere Einkommen auszuweisen, Kosten für Planungsleistungen, Erschließungsanlagen sowie Ausgleichsmaßnahmen zu übernehmen und sich an der Finanzierung von Kitas und Grundschulen zu beteiligen.

In Kombination mit den weiteren 20 Maßnahmen und Instrumenten des Wohnungspolitischen Konzepts – u. a. Erschließung neuer Baugebiete, Nachverdichtung, Qualifizierter Mietspiegel, Mietpreisbremse – treibt die Wissenschaftsstadt Darmstadt durch die SoBoDA die Schaffung von Wohnraum voran und zeigt auf, wie das dringend notwendige bezahlbare Wohnen in Darmstadt erreicht werden kann. Durch das umfassende Instrumenten- und Maßnahmenportfolio des Wohnungspolitischen Konzepts soll vor allem die Versorgung von auf dem Wohnungsmarkt benachteiligten Bevölkerungsgruppen (niedrige und mittlere Einkommen) verbessert werden. Durch die Entwicklung sozialer, ökologischer und verkehrspolitisch innovativer Konzepte werden im Stadtgebiet weitere Quartiere mit einer hohen Lebensqualität entstehen.

Die Grundsätze zur sozialgerechten Bodennutzung gelten für städtebauliche Verträge/Durchführungsverträge, sofern ein neues, zusätzliches Planungsrecht für Wohnnutzung geschaffen wird. Nur wenn die Stadt neues Planungsrecht schafft und der Investor dadurch einen angemessenen Mehrwert zu erwarten hat, kommen städtebauliche Verträge mit der Festlegung von Maßnahmen der „sozialgerechten Bodennutzung“ in Betracht. Bei Verträgen zu Vergabe und Verkauf städtischer Grundstücke, die als Wohnraum genutzt werden sollen, gelten die Regeln der SoBoDA unabhängig von neuem Planungsrecht.

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26.06.2019  Destatis: Häuserpreisindex um 5 % gestiegen

Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland lagen im 1. Quartal 2019 durchschnittlich um 5 % höher als im 1. Quartal 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, erhöhten sich die Preise sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen. Der Preisanstieg in den sieben größten Metropolen war mit +8,6 % für Eigentumswohnungen und +6,9 % für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders stark. In ländlichen Kreisen mit Verdichtungsansätzen und dünn besiedelten ländlichen Kreisen fiel der Preisanstieg im 1. Quartal 2019 geringer aus: Wohnungen verteuerten sich um 1,7 % beziehungsweise 1,1 %, Häuser um 4,3 % beziehungsweise 4,5 % gegenüber dem 1. Quartal 2018.

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04.06.2019  Neu: Immobilienmarktbericht Darmstadt 2019

Der Immobilienmarktbericht Darmstadt 2019 ist als PDF-Datei erhältlich. Datengrundlage für den Bericht sind die notariellen Kaufverträge, die bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Immobilienwerte für den Bereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingehen und laufend statistisch ausgewertet werden.

Der Bericht zeigt die Preisentwicklung von Immobilien und ist eine wichtige Informationsquelle für Eigentümer und Kaufinteressenten. Bewertungssachverständige finden zahlreiche weitere Daten, wie z. B. Liegenschaftszinssätze und Sachwertfaktoren, die sie für die Verkehrswertermittlung benötigen. 

Der Immobilienmarktbericht Darmstadt 2019 kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses bestellt werden, E.Mail: gutachterausschuss@darmstadt.de. Die Gebühr beträgt 35,- EUR. In Kürze wird zudem die gedruckte Ausgabe zur Verfügung stehen.

15.05.2019  Tag der Architektur 2019 – Programm ist online

"Räume prägen" – unter diesem Motto findet in diesem Jahr bundesweit der Tag der Architektur statt. In Hessen (und den meisten anderen Bundesländern) öffnen sich am 29. und 30. Juni 2019 die Türen zu neuen oder erneuerten Gebäuden, Quartieren und Grünanlagen und laden zum Austausch über Architektur und Stadtplanung ein.

Hessenweit stehen dieses Mal über 70 gelungene Beispiele guter Alltagsarchitektur offen, die ein Gremium aus Vertretern aller Fachrichtungen und der berufsständischen Interessen am 6. März für den Tag der Architektur ausgewählt hat. Viele davon sind normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Ob Schule, Wohnhaus, Bürohaus, Labor oder Kirchengebäude – der Vielfalt guter Lösungen für alltägliche Bauaufgaben sind keine Grenzen gesetzt.

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18.04.2019  Tag der Städtebauförderung am 11. Mai 2019

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt nutzt diese bundesweite Aktion, um einen Ver­anstaltungstag zur Stadtsanierung im Martinsviertel anzubieten.

Der Informationstag beginnt ab 13:00 Uhr am Veranstaltungsort im Kinder- und Jugendzentrum, Pankratiusstraße 14-18, der Eingang befindet sich im Jugendzentrum. Eröffnet wird die Veranstaltung von Oberbürgermeister Jochen Partsch. Anschließend wird der Amtsleiter des Stadtplanungsamtes, Jochen Krehbiehl, kurz auf die Sanierung des Martinsviertels zurückblicken. Um 14:00 Uhr und nochmals um 16:00 Uhr werden Rundgänge mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtplanungsamtes angeboten. Die Rundgänge starten am Kinder- und Jugendzentrum, Eingang Jugendzentrum. Sie dauern etwa 90 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vor Ort werden verschiedene erfolgreiche Projekte der Stadtteilsanierung erläutert: Dies umfasst Modernisierungen von Gebäuden, die Neuordnung von Blockinnenräumen, die Neugestaltung von Straßen und Plätzen sowie den Neubau von öffentlichen Einrichtungen wie Kindertagesstätten und ähnlichem.

In einer Ausstellung zur Stadtsanierung können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Überblick über die enormen Veränderungen im Martinsviertel verschaffen. Die Ausstellung ist im Kinder- und Jugendzentrum, Eingang Jugendzentrum, am 11. Mai, von 13:00 bis 18:00 Uhr und am 12. Mai, von 11:00 bis 17:00 Uhr, geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

10.04.2019  Museumsprojekte anlässlich des Bauhaus-Jubiläums

IAnlässlich des Bauhaus-Jubiläums zeigen drei Frankfurter Museen in gemeinsamer Initiative themenbezogene Ausstellungen:

Museum für Angewandte Kunst:                  "Moderne am Main"
                                                                          19. Januar - 14. April 2019

Deutsches Architekturmuseum (DAM)        "Neuer Mensch, neue Wohnung"
                                                                           23. März bis 18. August 2019

Historisches Museum                                     "Wie wohnen die Leute?"
                                                                           16. Mai bis 15. September 2019

Weitere Informationen:

www.museumangewandtekunst.de/
www.dam-online.de

www.historisches-museum-frankfurt.de 

25.03.2019  Vor 100 Jahren: Gründung des „Bauhauses“ in Weimar

In unmittelbarer Nähe zur Weimarer Nationalversammlung eröffnete im April 1919 das „Staatliche Bauhaus in Weimar“. Trotz ihres kurzen Bestehens von nur 14 Jahren und der erzwungenen Umzüge nach Dessau und Berlin prägte die Kunstschule maßgeblich das Design und die Architektur des 20. Jahrhunderts. Die „Bauhaus-Idee“ gilt heute als einer der wichtigsten deutschen Kulturexporte. Mit ihr verbinden sich vor allem schnörkellose, in Form und Farbe reduzierte Architektur, schlichte wie elegante Funktionalität sowie klares und scheinbar zeitlos modernes Design.

Aus diesem Anlass widmet die Bundeszentrale für politische Bildung Heft 13-14/2019 ihrer Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (APuZ) dem Thema „Bauhaus“. Die Reihe APuZ erscheint als Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ und kann darüber hinaus im Internet kostenfrei heruntergeladen werden (EPUB- oder PDF-Format).

Quelle und weitere Informationen: hier

06.03.2019  Ausstellung: Die Neue Heimat (1950–1982)

Die „Neue Heimat” war der größte und bedeutendste nicht-staatliche Wohnungsbaukonzern im Europa der Nachkriegszeit. In einem Zeitraum von über dreißig Jahren hat das Gewerkschaftsunternehmen mehr als 400.000 Wohnungen und darüber hinaus seit den sechziger Jahren auch zahlreiche Kommunal- und Gewerbebauten in Deutschland geplant und ausgeführt – die Mehrzahl davon steht noch heute, wie die Wohnanlagen der neuen Heimat Südwest in Darmstadt-Kranichstein, entworfen vom Architekten Ernst May.

Der skandalträchtige Zusammenbruch des Unternehmens Anfang der achtziger Jahre wirkte wie ein Schock auf die westdeutsche Bevölkerung und markierte das Ende einer Epoche.

Erstmals werden in einer Architekturausstellung die Bauten und Projekte der „Neuen Heimat“ an herausragenden Beispielen analysiert und in historischen Fotografien und Filmproduktionen, Planmaterialien und Originalmodellen präsentiert.

Die Ausstellung wird gezeigt vom 28. Februar bis 19. Mai 2019 im Architekturmuseum der Technischen Universität München in der Pinakothek der Moderne im Kunstareal München, Barer Straße 40, 80333 München.

Die Ausstellung wird im Anschluss im Museum für Hamburgische Geschichte gezeigt (27. Juni bis 6. Oktober 2019).

Zur Ausstellung ist eine gleichnamige Publikation erschienen: Herausgeber: Andres Lepik und Hilde Strobl, ISBN-Nummer | 978-3-95553-476-9, Preis 29,90 EUR.

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21.02.2019  Aktuelle Zahlen zum Darmstädter Immobilienmarkt 2019

1. Umsätze

Mit Ausnahme von 2013 gingen in den letzten acht Jahren die Zahl der Transaktionen regelmäßig zurück. Im Jahr 2018 war erneut ein leichter Rückgang von rund 3 % auf 1.273 Objekte zu beobachten.

Das Geldvolumen ist allerdings stark gestiegen. Es wurden rund 658 Mio. EUR umgesetzt (+ 24 %). Der Grund lag hauptsächlich in Verkäufen gewerblicher Grundstücke mit hohen Kaufpreissummen.

2. Häuser

Die Verkäufe von Eigenheimen im Jahr 2018 ergeben folgendes Bild (Vorjahreswerte in Klammern):

Haustyp

Anzahl/Mittelpreis

Durchschnittl.
Baujahr

Durchschnittl.
Grundstücksgröße

Änderung des Mittelpreises

Freistehende Einfamilienhäuser

74/584.000 EUR
(84/529.000 EUR)

1952
(1949)

628 m²
(610 m²)

+ 10 %

Reihenhäuser

39/408.000 EUR
(31/410.000 EUR)

1978
(1983)

272 m²
(221 m²)

± 0 %

Reihenendhäuser

14/457.000 EUR
(30/448.000 EUR)

1986
(1978)

355 m²
(356 m2)

+ 2 %

Doppelhaushälften

28/488.000 EUR
(29/383.000 EUR)

1954
(1960)

484 m²
(329 m²)

+ 27 %


Der deutliche Anstieg des Mittelpreises bei Doppelhaushälften ist hauptsächlich auf die um 155 m² größere mittlere Grundstücksgröße gegenüber dem Vorjahr 2017 zurückzuführen.

3. Bauplätze

Nachdem 2017 Verkäufe von Baugrundstücken für dichten Geschosswohnungsbau den Markt prägten und zu einem deutlichen Ausschlag des Mittelpreises auf 1.155,- EUR/m² führten, schwang im Jahr 2018 das Pendel zurück. Der registrierte Mittelpreis für Wohnbauland betrug rund 760,- EUR/m². Es wurden 2,4 ha Fläche veräußert.

4. Eigentumswohnungen

Bei den Verkäufen von Eigentumswohnungen des Jahres 2018 fällt auf, dass die durchschnittlichen Wohnungsgrößen zurückgegangen sind. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick (Vorjahreswerte in Klammern):

Kategorie/
Fallgruppe

Anzahl/Mittelpreis

Durchschnittl.
Baujahr

Durchschnittl.
Wohnungsgröße

Änderung des Mittelpreises

Neubauwohnungen

131/4.731 EUR/m²
(212/4.062 EUR)

2019
(2018)

72 m²
(101 m²)

+ 16 %

Umgewandelte
Wohnungen im Erstverkauf

143/3.302 EUR/m²
(61/2.686 EUR)

1984
(1962)

58 m²
(82 m²)

+ 23 %

Wohnungen im Wiederverkauf

409/3.005 EUR/m²
(373/2.888 EUR)

1972
(1969)

66 m²
(73 m²)

+ 4 %

Anmerkung zur Tabelle: Die Quadratmeterpreise enthalten die mitverkauften Kfz-Stellplätze.

Der starke Anstieg des Mittelpreises bei umgewandelten Wohnungen im Erstverkauf beruhte vorwiegend auf den um 22 Jahre jüngeren Baualtern dieser Wohnungen gegenüber dem Vorjahr 2017.

5. Schlussbemerkung

Im Frühsommer wird ein ausführlicher Bericht mit weiteren Daten erscheinen. Der Immobilienmarktbericht Darmstadt 2019 (35,- EUR) kann bereits jetzt bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses bestellt werden, Telefon: 06151 13-2116 und 13-2619, Fax: 13-3684, E‑Mail: info@gaa-darmstadt.de.

16.01.2019  Trendmeldung 2019 zum Immobilienmarkt in Hessen

Der Preisanstieg von Immobilien bleibt nach nunmehr zehn Jahren weiter ungebrochen. Bei anstehenden Investitionsentscheidungen ist ein möglichst umfassender Überblick des Immobilienhandels von fundamentalem Interesse.

Den Gutachterausschüssen für Immobilienwerte kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Deren zentrale Geschäftsstelle in Hessen (ZGGH), eingerichtet beim Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG), hat erste Immobilienmarktdaten des Jahres 2018 zusammengetragen und ausgewertet. Als Datenquelle dienten die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse, in denen alle tatsächlich realisierten und notariell beurkundeten Kaufverträge erfasst werden.

In Ergänzung zu dem bestehenden Produktangebot zur Markttransparenz wurde zum Jahresbeginn 2019 eine Trendmeldung der Gutachterausschüsse zur Entwicklung des hessischen Immobilienmarktes veröffentlicht. Bei den Analyseergebnissen handelt es sich für das abgelaufene Jahr um mittlere, tatsächlich erzielte Kaufpreise, die sich zum Zeitpunkt der Datenabfrage aus den bis dahin erfassten Kaufverträgen ergaben. Die ermittelten Durchschnittswerte müssen sich noch im Laufe der kommenden Monate bestätigen und fließen dann in den Immobilienmarktbericht des Landes Hessen ein. Dieser erscheint in der Regel im Juni jedes Jahres.

Download der Trendmeldung hier.

19.12.2018  Drei Monate Baukindergeld: fast 48.000 Anträge

47.741 Familien in Deutschland haben in den ersten drei Monaten seit Programmstart das Baukindergeld beantragt. Das Baukindergeld ist eine staatliche Förderung, um den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern zu unterstützen. Seit dem 18. September 2018 können Familien in Deutschland das Baukindergeld zur Bildung von Wohneigentum und zur Altersvorsorge bei der KfW Bankengruppe online beantragen.

Bereits in der ersten Woche nach dem Start Mitte September 2018 waren bei der KfW mehr als 9.500 Anträge eingegangen. Durchschnittlich werden jede Woche knapp 3.000 neue Anträge gestellt.

Pro Jahr erhält eine Familie 1.200 EUR je Kind. Das Baukindergeld wird zehn Jahre lang gezahlt, sodass Familien mit einem Kind insgesamt 12.000 EUR, Familien mit zwei Kindern 24.000 EUR usw. erhalten. Die Zielgruppe sind Familien, die zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 ihren Kaufvertrag unterzeichnet bzw. die Baugenehmigung erhalten haben. Die Anträge bei der KfW können – spätestens drei Monate nach Einzug in die geförderte Immobilie – einfach online über das KfW-Zuschussportal gestellt werden.

Quelle und weitere Informationen: hier

26.11.2018  Seriensieger Darmstadt

Darmstadt rangiert wieder auf Platz eins des Rankings der Zeitschrift „Wirtschaftswoche“, das jährlich in Zusammenarbeit mit dem Internetportal „ImmobilienScout24“ entsteht. Die empirische Grundlage stammt vom Institut der Deutschen Wirtschaft, Köln.

Stets stark beachteter Teil der Studie ist der so genannte Zukunftsindex. Er benennt diejenigen deutschen Städte, die am besten für die kommenden Jahre und Jahrzehnte aufgestellt sind. Herausragendes Ergebnis: Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird zum vierten Mal in ununterbrochener Folge nach 2015, 2016 und 2017 als Zukunftsstadt Nr. 1 in der Bundesrepublik ausgezeichnet. Auch im Gesamtranking bestätigt Darmstadt seine Top-10-Platzierung. Erneut wird ein bemerkenswerter neunter Rang erreicht. 

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06.11.2018  Broschüre zur neuen HBO 2018 erschienen

Die neue Hessische Bauordnung (HBO) ist seit dem 7. Juli 2018 in Kraft. Die Novelle fokussiert die Übernahme der Systematik der Musterbauordnung (MBO) sowie der Brandschutzanforderungen der MBO, die Umsetzung der EU-Bauproduktenverordnung, der Seveso-II-Richtlinie und die Schaffung der Rechtsgrundlagen für die Durchführung von elektronischen Baugenehmigungsverfahren. Der Gesetzgeber möchte mit der neuen HBO u.a. dazu beitragen, dass Wohnraum günstiger und schneller als bisher geschaffen werden kann.

Die HBO-Broschüre der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) dient als Arbeitshilfe bei der Umsetzung der neuen Regelungen. Sie enthält zum einen den Wortlaut der HBO 2018, zum anderen eine synoptische Gegenüberstellung der HBO 2018 mit der HBO 2011, mit der die veränderten Regelungen schnell auffindbar und inhaltlich gut nachvollziehbar sind.

Bestellung:
Die HBO-Broschüre kann ab sofort zu einem Preis von 7,00 EUR. 
per E-Mail bei der Kammer bestellt werden (info@akh.de).

Quelle und weitere Informationen: hier.

29.10.2018  Building Information Modeling (BIM)

Der Begriff Building Information Modeling – BIM (Bauwerksdatenmodellierung) beschreibt eine Methode der optimierten softwaregestützten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Das Bauwerk wird dabei als virtuelles Computermodell geometrisch visualisiert. Building Information Modeling findet Anwendung sowohl im Bauwesen zur Bauplanung und Bauausführung (Architektur, Ingenieurwesen, Haustechnik, Tiefbau, Städtebau, Eisenbahnbau, Straßenbau, Wasserbau, Geotechnik) als auch im Facility Management.

Der DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. und der Runde Tisch GIS e.V. nahmen sich dieser und weiterer Fragen an und erstellten in Zusammenarbeit mit Experten aus der Wissenschaft, Unternehmen und Verwaltung den aktuellen Leitfaden „Geodäsie und BIM“. Der Leitfaden behandelt unter anderem die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen BIM und CAD sowie BIM und GIS und erläutert die Möglichkeiten der BIM- und GIS-Interoperabilität. Des Weiteren werden die Grundlagen zu BIM in der Ingenieurvermessung sowie rechtliche Aspekte der vermessungstechnischen Leistungen für BIM ausführlich dargestellt.

Der Leitfaden versteht sich als kompakte Informationsquelle und als ein Nachschlagewerk für den dynamischen BIM-Markt. Er erscheint in digitaler Form und als kostenloser Download zu einer Zeit, in der wichtige Grundlagen für die Methode BIM erarbeitet werden und eine hohe Nachfrage nach Informationen zum Thema festzustellen ist. Es ist vorgesehen, den Leitfaden parallel zur Entwicklung des BIM-Umfeldes regelmäßig zu aktualisieren.

Die letzte Aktualisierung fand im Oktober 2018 statt. 

Weitere Informationen: hier.

11.10.2018  Baupreisindizes auf neuer Indexbasis 2015=100

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im August 2018 gegenüber August 2017 um 4,6 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das der stärkste Anstieg der Baupreise gegenüber dem Vorjahr seit November 2007 (+5,7 % gegenüber November 2006). Im Vergleich zum Mai 2018 erhöhten sich die Baupreise im August 2018 um 1,3 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.
Die Baupreisindizes wurden für den Berichtsmonat August 2018 erstmals auf der neuen Indexbasis 2015 = 100 berechnet. Dieser Neuberechnung liegen Wägungsschemata zugrunde, die die Bauweise im Basisjahr 2015 widerspiegeln.
Wichtig: Die neu berechneten Indexwerte ersetzen die bisher veröffentlichten Baupreisindizes von Februar 2015 bis Mai 2018.

Weitere Informationen: hier.

26.09.2018  Baukindergeld ging an den Start

Seit dem 18. September 2018 können bei der KfW Bankengruppe Anträge für das Baukindergeld gestellt werden. Mit dem Baukindergeld fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat den erstmaligen Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern.

Gefördert wird der erstmalige Neubau oder Erwerb von Wohneigentum zur Selbstnutzung in Deutschland für Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind unter 18 Jahren. Das Baukindergeld wird flächendeckend in Deutschland bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr und zusätzlich 15.000 Euro pro Kind gewährt. Der Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro je Kind und pro Jahr wird über 10 Jahre ausgezahlt. Eine Familie mit einem Kind erhält somit einen Zuschuss über 10 Jahre von insgesamt 12.000 Euro, bei 2 Kindern 24.000 Euro. Mit jedem weiteren Kind erhöht sich der Zuschuss um 12.000 Euro. Gewährt wird das Baukindergeld rückwirkend ab dem 1. Januar 2018.

Quelle und weitere Informationen: Pressemitteilung des Bundesbauministeriums

28.08.2018  Hessen: Neue Ausführungsverordnung zum BauGB

Die neue hessische Ausführungsverordnung zum Baugesetzbuch (BauGB-AV) wurde im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen veröffentlicht und wird zum 1. Dezember 2018 Rechtskraft erlangen.

 

Um Ressourcen zu bündeln wird u.a. die Anzahl der Gutachterausschüsse von bisher 44 auf 18 reduziert. Während die Aufgaben der Gutachterausschüsse im Wesentlichen unverändert erhalten bleiben, wird das Verfahren zur Berufung von Mitgliedern in den Ausschüssen vereinfacht.

 

Landesweit einheitliche Standards sollen zukünftig im Einvernehmen mit den Vorsitzenden direkt festgelegt werden. Um die Verbindlichkeit, gerade auch gegenüber der Finanzverwaltung zu erhöhen, sind die für die Wertermittlung erforderlichen Daten vom Gutachterausschuss explizit zu beschließen.

 

Quelle und weitere Informationen: hier

13.08.2018  25 Jahre „Tag des offenen Denkmals“ (1993 – 2018)

Am 9. September 2018 steht der Tag des offenen Denkmals bundesweit unter dem Motto "Entdecken, was uns verbindet" und bezieht sich damit explizit auf das Europäische Kulturerbejahr 2018.

 

Das Hessische Landesamt für Denkmalschutz weist darauf hin, dass durch den Transport von Baumaterialien, reisende Handwerker und die Wünsche der Bauherren schon immer Verbindungen zwischen Ländern, Zeiten und Menschen geschaffen wurden. Denkmale sind immer ein Spiegel ihrer Zeit – und damit auch der Offenheit einer Gesellschaft gegenüber neuen Einflüssen.

 

Weitere Informationen zum Programm sowie zur kostenfreien App: hier

19.07.2018  Tipps für günstigen Wohnungsbau

Die vom Land Berlin als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründete „Wohnraumversorgung Berlin“ hat einen Leitfaden "Zehn Parameter für einen kostengünstigen Wohnungsbau" herausgegeben. Ziel der Broschüre ist es, Konzepte für ein qualitätsvolles und gleichzeitig kostengünstiges Bauen zu ermöglichen.

 

In der Veröffentlichung werden sowohl baukonstruktive Lösungsansätze wie Gebäudeform und Anordnung sowie Typisierung und Flexibilisierung angesprochen als auch die baurechtlichen Rahmenbedingungen diskutiert.

 

Herausgeber: Wohnraumversorgung Berlin A.d.ö.R.

Verlag: DOM publishers, Berlin

Umfang: 52 Seiten

ISBN 978-3-86922-024-6

Preis: 5,- EUR

Download als PDF-Datei kostenlos

Weitere Informationen: hier 

03.07.2018  200 Jahre metrisches Maßsystem in Hessen

Wie das Staatsarchiv Darmstadt mitteilt, war es am 1. Juli 1818 endlich soweit: Das am 10. Dezember 1817 verabschiedete Gesetz des Großherzogtums Hessen zur Einführung eines neuen Maß- und Gewichtssystems trat in Kraft. Die Eingangsworte des Gesetzestextes sagen bereits viel: „Zur Beseitigung der großen Nachtheile, welche durch die außerordentliche Verschiedenheit der Maße und Gewichte in Unserm Großherzogthum veranlaßt werden, haben Wir nachstehendes Maaß- und Gewichtssystem einzuführen beschlossen...“ (HStAD Best. E 3 a Nr. 13/13; mit Digitalisat der Verordnung)

 

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte nahezu jede Stadt und Gemeinde ihre eigenen Maße und Gewichte, was trotz der damit verbundenen Nachteile von Zünften und Kaufleuten auch als Schutz gegen die Konkurrenz angesehen wurde. Im Gebiet des späteren Großherzogtums Hessen existierten etwa 40 verschiedene Mutter-Ellen, 130 verschiedene Fruchtmaße und etwa 80 unterschiedliche Flüssigkeitsmaße. Die Länge eines Fußes variierte zwischen 22 cm und 53 cm, die der Elle zwischen 54 cm und 119 cm. Umständliche Umrechnungen z.B. des Fruchtmaßes des Fürstentums Starkenburg auf das Darmstäder Mutter-Eichmaß oder des Lindenfelser in das Darmstädter Amtsfruchtmaß machten Verwaltung und Bevölkerung das Leben schwer.

Quelle und weitere Informationen: hier

 

20.06.2018  Neu: Qualifizierter Mietspiegel für Darmstadt 2018

Im Auftrag der Stadt Darmstadt wurde unter der wissenschaftlichen Leitung des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU) ein neuer qualifizierter Mietspiegel nach § 558d BGB nach wissenschaftlichen Methoden auf der Grundlage einer repräsentativen Stichprobe nicht preisgebundener Wohnungen in Darmstadt erstellt. An der Erstellung des Mietspiegels haben darüber hinaus der Mieterbund Darmstadt Region Südhessen e.V. und Haus & Grund Darmstadt e.V., die als Vertretungen der Mietvertragsparteien den neuen Mietspiegel mittragen, mitgearbeitet. Weiterhin waren in der Mietspiegelkommission das Amtsgericht Darmstadt, die Bauverein AG in Vertretung für die Wohnungswirtschaft, die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Immobilienwerte sowie das Amt für Wohnungswesen beteiligt.

 

Der Mietspiegel ist eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete in Darmstadt. Demnach sind die Nettomieten in Darmstadt seit der letzten Neuerhebung im Jahr 2014 im Durchschnitt um 8,5 Prozent gestiegen.

 

Die Broschüre kann voraussichtlich ab Juli 2018 bei den Bezirksverwaltungen sowie beim Bürgerberatungs- und Informationszentrum (Stadtfoyer), Luisenplatz 5a für eine Gebühr von zwei Euro erworben werden. Inhaberinnen und Inhaber einer Teilhabekarte erhalten den Mietspiegel kostenfrei. Informationen und Beratungen zum Mietspiegel gibt es beim Amt für Wohnungswesen vormittags unter der Rufnummer 06151/13-2796.


Auch im Internet ist die Broschüre kostenlos zum Download eingestellt.

06.06.2018  Tag der Architektur 2018

Wie die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen mitteilt, findet unter dem Motto "Architektur bleibt" in diesem Jahr am 23. und 24. Juni 2018 der Tag der Architektur statt.

 

Hessenweit stehen dieses Mal 87 gelungene Beispiele guter Alltagsarchitektur offen, die ein Gremium aus Vertretern aller Fachrichtungen und der berufsständischen Interessen am 7. März für den Tag der Architektur ausgewählt hat. Viele davon sind normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Ob Schule, Wohnhaus, Bürohaus, Labor oder Kirchengebäude – der Vielfalt guter Lösungen für alltägliche Bauaufgaben sind keine Grenzen gesetzt.

Bestellungen: hier

28.05.2018  Immobilienmarktbericht 2018 kurz vor Fertigstellung

Der aktuelle Immobilienmarktbericht 2018 für das Stadtgebiet Darmstadt wird in Kürze erscheinen. Datengrundlage für den Bericht sind die Kaufverträge aus dem Jahr 2017, die bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Immobilienwerte für den Bereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingegangen sind.

 

Die Transaktionen des vergangenen Jahres wurden statistisch ausgewertet und die Ergebnisse in Grafiken und Tabellen dargestellt. Der Bericht zeigt unter anderem die Preisentwicklung von Eigentumswohnungen im Jahresverlauf sowie Liegenschaftszinssätze und Sachwertfaktoren für verschiedene Objektarten. Vergleichsfaktoren für den örtlichen Immobilienmarkt werden ebenfalls angegeben. Sie dienen dem Finanzamt sowie Steuerberatern bei der steuerlichen Bewertung von Immobilien.

 

Der Immobilienmarktbericht Darmstadt 2018 kann bereits jetzt bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses bestellt werden, Telefon: 06151 13-2116 und 13-2619, Fax: 13-3684, E-Mail: info@gaa-darmstadt.de. Die Gebühr beträgt 35,- EUR.

Bestellungen: hier.


14.05.2018  Baupreisindex gegenüber 2010 um 20 % gestiegen


Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im Februar 2018 gegenüber Februar 2017 um 4,0 %. Das ist der höchste Anstieg der Baupreise seit November 2007 (+ 5,8 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg im November 2017 im Jahresvergleich bei 3,4 % gelegen. Von November 2017 bis Februar 2018 erhöhten sich die Baupreise um 1,7 %. Der aktuelle Index, bezogen auf das Basisjahr 2010 = 100 %, beträgt nun 120,0 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.

 

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Februar 2017 bis Februar 2018 um 4,4 %. Unter den Rohbauarbeiten erhöhten sich die Preise für Erdarbeiten um 6,0 %, für Betonarbeiten um 5,1 % und für Gerüstarbeiten um 4,9 %. Entwässerungskanalarbeiten waren um 4,8 % teurer als im Februar 2017.

 

Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen im Februar 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,6 % zu. Unter den Ausbauarbeiten stiegen die Preise für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden um 4,9 %, für Nieder- und Mittelspannungsanlagen um 4,5 %. Estricharbeiten, Tischlerarbeiten und Metallbauarbeiten waren im Februar 2018 um jeweils 3,9 % teurer als im Februar 2017.

Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) waren im Februar 2018 um 3,9 % höher als im Vorjahr. Die Neubaupreise für Bürogebäude und für gewerbliche Betriebsgebäude stiegen jeweils um 4,1 %. Im Straßenbau stiegen die Preise binnen Jahresfrist um 5,3 %.


Weitere Informationen hier.

18.04.2018  14. Bürger-Info-Tag der Notarkammer Frankfurt am Main

Wer regelt Ihre Angelegenheiten, wenn Sie nicht mehr in der Lage dazu sind? Ob hervorgerufen durch Krankheit, Behinderung oder durch einen schweren Unfall - die Situation, nicht mehr geschäfts- und entscheidungsfähig zu sein, hat nichts mit dem Alter zu tun.

 

Wie man rechtssicher eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung aufsetzt, erklären am 25. April 2018 in Hessen Notarinnen und Notare beim 14. Bürger-Info-Tag der Notarkammer Frankfurt am Main.

 

In Darmstadt referieren an diesem Tag fünf Notarinnen und Notare an verschiedenen Veranstaltungsorten.

Quelle und weitere Informationen: hier

09.04.2018  Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft

Der Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung (AHO) e.V. hat in seiner Schriftenreihe das Heft 37 – „Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft“ neu aufgelegt.

 

Gerichtsprozesse in Bau- und Immobiliensachen können kostenintensiv sein und lange dauern. Eine außergerichtliche Streitbeilegung kann daher eine geeignete Alternative sein.

 

Das Heft 37 der AHO-Schriftenreihe gibt konkrete Empfehlungen zur alternativen Streitbeilegung. In sechs Kapiteln werden Handlungsanleitungen sowie Leistungen und Honorare für die außergerichtliche Streitbeilegung beschrieben (ISBN: 978-3-8462-0768-032, 210 Seiten, 41,80 EUR).

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20.03.2018  Baumesse Darmstadt vom 6. bis 8. April 2018

Vom 6. bis zum 8. April 2018 öffnet zum fünften Mal die Baumesse Darmstadt ihre Tore.

 

Der Messplatz wird in Zusammenarbeit mit dem Premium-Partner, der ENTEGA Energie GmbH, drei Tage zum Treffpunkt für rund 20.000 Gäste und über 230 Aussteller aus der Region. Die Baumesse Darmstadt bietet dabei die gesamte Bandbreite an Informationen für Eigenheimbesitzer und alle, die es noch werden wollen zu allen Themen rund um den Hausbau. Dazu gehören u. a. Finanzierungsfragen, Energieeffizienz und Einbruchsicherung.

 

Direkt am Messplatz befindet sich eine Straßenbahnhaltestelle. Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden.

 

Die Baumesse Darmstadt 2018 im Überblick:

 

Messedatum:              6. - 8. April 2018

Öffnungszeiten:         jeweils von 10 bis 18 Uhr

Ausstellungsort:         Messplatz, 64289 Darmstadt

Eintrittspreis:              5 Euro pro Person, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei

Kinderbetreuung:      Samstag und Sonntag kostenlos für Kinder ab 3 Jahren

Ausstellerkatalog:      für Messebesucher kostenlos

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13.03.2018  ZIA warnt vor Grundsteuer C

Eigentümer von baureifen Flächen müssen mit einer höheren Besteuerung rechnen. Die neue Bundesregierung plant eine „Grundsteuer C“, um die Bevorratung von Bauland zu verteuern, damit sich die Eigentümer eher zu einem Verkauf entschließen. 

Der ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft), warnt allerdings vor einer Wiedereinführung der Grundsteuer C. „Die Grundsteuer C wurde bereits 1961 eingeführt und nach nur zwei Jahren wieder abgeschafft. Die Evaluation war eindeutig. Insbesondere finanzschwache Grundstückseigentümer waren aufgrund der Sonderbesteuerung gezwungen, ihre Grundstücke zu verkaufen“, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Aus Sicht der Immobilienwirtschaft entstünde ein unnötiges Konfliktpotential aufgrund von Abgrenzungsproblemen. Diese träten schon bei der elementaren Frage auf, wann ein Grundstück bebaubar oder wann es bereits bebaut sei.

Quelle und weitere Informationen: hier

23.02.2018  Bundesbank analysiert Preise von Wohnimmobilien

In ihrem Monatsbericht Februar 2018 äußert sich die Deutsche Bundesbank zu den Preisen von Wohnimmobilien in Deutschland. Sieht bezieht sich dabei unter anderem auf den Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamtes, der auf den Daten der Gutachterausschüsse basiert.

Nach Auffassung der Bundesbank sind die Preise von Wohneigentum teilweise über einem Niveau, das durch die längerfristigen wirtschaftlichen und demografischen Einflussfaktoren gerechtfertigt erscheint.

Quelle und weitere Informationen: hier