Immobilienmarkt aktuell
ImmobilienmarktAktuell

 
 

Wichtige Baupreisindizes (ohne Gewähr)


Zeitpunkt

Preisindex für den Neubau von Wohngebäuden in konventioneller Bauart einschl. Umsatzsteuer

Wiederherstellungswerte für 1913/1914 erstellte Wohngebäude einschl. Umsatzsteuer

2015 = 100
Hinweis: 2010=90,1

1913 = 1 Mark

1914 = 1 Mark

DM

EUR

DM

EUR

Nov.  2017 106,4 29,613 15,141 27,728 14,177
Mittel 2017 105,3 29,293 14,977 27,429 14,024
Feb.  2018 108,2 30,113
15,397
28,197
14,417
Mai  2018 109,2 30,392
15,539
28,458
14,550
Aug.  2018 110,6 30,781 15,738 28,823 14,737
Nov.  2018 111,5 31,032 15,866 29,057 14,857
Mittel 2018 109,9 30,580 15,635 28,634 14,640
Feb. 2019 113,4 31,561 16,137 29,552 15,110
Mai  2019 114,3 31,811 16,265 29,787 15,230
Aug.  2019 115,1 32,034 16,379 29,995 15,336
Nov.  2019
Mittel 2019

Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 17/Reihe 4, PREISE, Preisindizes für die Bauwirtschaft

18.11.2019  Betrachtungszeitraum bei der Mietspiegelerstellung

Nach Mitteilung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz soll der Betrachtungszeitraum für die ortsübliche Vergleichsmiete von vier auf sechs Jahre verlängert werden. Die ortsübliche Vergleichsmiete ist Maßstab für Mieterhöhungen im Bestand und für die zulässige Neuvertragsmiete im Geltungsbereich der „Mietpreisbremse“. Abgebildet wird die ortsübliche Vergleichsmiete insbesondere in einem Mietspiegel, der von der Gemeinde oder den Interessenvertretern der Vermieter und der Mieter gemeinsam erstellt oder anerkannt worden ist. Die ortsübliche Vergleichsmiete wird bislang gebildet aus den üblichen Entgelten, die in einer Gemeinde für vergleichbaren Wohnraum in den letzten vier Jahren vereinbart oder geändert worden sind (§ 558 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs).

Durch die künftige Ausweitung des Betrachtungszeitraums auf sechs Jahre werden mehr Mietverhältnisse in die ortsübliche Vergleichsmiete einbezogen. Kurzfristige Änderungen des Mietpreisniveaus werden sich geringer auf die Vergleichsmiete auswirken. In Wohnungsmietmärkten mit kontinuierlich steigenden Angebotsmieten ist dadurch eine Dämpfung des Mietpreisanstiegs zu erwarten. Für Gemeinden, in denen Mietspiegel bestehen oder in Vorbereitung sind, sieht der Entwurf eine Übergangsregelung vor, um die Fortgeltung von Mietspiegeln sicherzustellen und den Aufwand, der in die Erstellung der Mietspiegel geflossen ist, zu schützen.

Auf der Webseite des Justizministeriums sind der Gesetzentwurf und die Stellungnahmen der Verbände zu finden.

Quelle und weitere Informationen hier.

29.10.2019  Fachkonferenz „Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung“

Im Rahmen von städtebaulichen Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen sowie bei der Erarbeitung integrierter Stadtentwicklungskonzepte spielte Bürgerbeteiligung immer schon eine Rolle. In den letzten Jahren setzen immer mehr Kommunen im Rahmen ihrer städtebaulichen Planungen auf die aktive Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Mehr Bürgerbeteiligung bedeutet ein enormes Plus im Blick auf die Legitimität sowie die Qualität und Akzeptanz der Stadtplanung. Sie geht aber auch mit höheren finanziellen und personellen Ressourcen einher.

Die Darmstädter wer denkt was GmbH möchte gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner NH ProjektStadt sowie mit Akteuren aus der Verwaltung im Rahmen einer Fachkonferenz einen Blick auf die verschiedenen Beteiligungsverfahren werfen und zeigen, wie sie sich im Laufe der letzten Jahre entwickelt haben. Anhand von Best Practice-Beispielen wird dargestellt, was sich bewährt hat und wohin der Trend geht. Zugleich wird aufgezeigt, wie sich mit einer Kombination aus Angeboten vor Ort und digitalen Verfahren Synergieeffekte nutzen lassen.

Die Fachkonferenz findet am 21. November 2019 von 9:00 bis 16:00 Uhr im Georg-Christoph-Lichtenberg-Haus, Dieburger Straße 241, 64287 Darmstadt, statt.

Quelle und weitere Informationen zur Anmeldung hier.

16.10.2019  Hessischer Architektentag 2019

„Ungenutzte Potenziale für den Wohnungsbau“ lautet das Thema des diesjährigen Hessischen Architektentags, das sich angesichts der zunehmenden Wohnungsnot in Ballungsräumen und Schwarmstädten geradezu aufdrängt. Die Ausweisung neuer Wohngebiete, die Schaffung von Einfamilienhaus-Siedlungen an den Stadt- und Ortsrändern kann nicht die Lösung sein, solange innerörtlich leerstehende oder untergenutzte Gebäude und brachgefallene Grundstücke zur Verfügung stehen.

Am 12. November werden Experten im Rahmen des Hessischen Architektentags in der Hugenottenhalle Neu-Isenburg über den Wert erschlossener Flächen und bestehender Gebäude diskutieren und aufzeigen, wie sie für das Wohnen genutzt werden können. Vorgestellt werden Studien zu ungenutzten Potenzialen in zentralen Lagen, Handlungsoptionen für eine aktive Bodenpolitik, neue Wohnformen und Beispiele ressourcenschonenden Bauens durch nachhaltige Materialwahl.

Veranstalter ist die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen.

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26.09.2019  MLP Studentenwohnreport 2019

Der Finanzdienstleister MLP und das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) haben die Ergebnisse des MLP Studentenwohnreports 2019 am 25. September 2019 im Rahmen einer Online-Pressekonferenz vorgestellt. Der MLP Studentenwohnreport geht aus dem Studentenwohnpreisindex hervor, den das IW seit 2016 regelmäßig ermittelt.

Der andauernde Preisanstieg für studentisches Wohnen findet kein Ende: Für eine studentische Musterwohnung sind Rekordstände in allen 30 untersuchten Hochschulstädten zu verzeichnen. Verschärft hat sich die Situation besonders in Großstädten. Die Mietsteigerungen haben sich in 27 der 30 untersuchten Hochschulstädte beschleunigt, in Darmstadt, Frankfurt am Main und Konstanz in extremem Ausmaß. heute vorgestellt hat.

Einen Extremwert bei den Mietpreissteigerungen von 2018 auf 2019 erreichte die Musterwohnung in Darmstadt mit mehr als 8 Prozent, zugleich betrug die durchschnittliche jährliche Mietsteigerung dieser Vergleichsimmobilie seit 2010 dort 3,4 Prozent. Ähnlich ausgeprägt lässt sich dies auch in Frankfurt (8 Prozent bzw. 3,9 Prozent) und Konstanz (7 Prozent bzw. 2,9 Prozent) beobachten. In Berlin (7,4 Prozent bzw. 6,6 Prozent) und München (6,0 Prozent bzw. 5,5 Prozent) sind die Preise ebenfalls stark gestiegen, allerdings auf ähnlich hohem Niveau wie in den vergangenen Jahren. Insgesamt ist an 27 der 30 untersuchten Hochschulstädte eine Verschärfung der Preissteigerung festzustellen.

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16.09.2019  Kabinett beschließt Entwurf der Grundsteuerreform

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf für eine Reform der Grundsteuer beschlossen. Die Grundsteuer ist wichtig für die Städte und Gemeinden. Die Neuregelung soll zu mehr Gerechtigkeit in einem einfacheren, unbürokratischeren Verfahren führen. Die neue Grundsteuer wird sich am realen Wert der Immobilien orientieren und ist so angelegt, dass die Kommunen insgesamt auch weiterhin die gleiche Summe Grundsteuer einnehmen.

Weitere Informationen hier.

29.08.2019  Immobilienmarktbericht 2019 für Hessen erschienen

Im Immobilienmarktbericht des Landes Hessen werden die aktuellen Kaufpreisdaten der 18 regional tätigen Gutachterausschüsse zusammengefasst. Das landesweite Marktgeschehen wird beispielsweise durch Umsatzzahlen, Durchschnittspreise für Eigenheime und durchschnittlich erzielte Mieten beschrieben. Überregionale Auswertungen in Form von Sachwertfaktoren, Rohertragsfaktoren und Liegenschaftszinssätzen ergänzen den Marktbericht. Die Auswertungen basieren auf den Verkaufsfällen des Jahres 2018.

Der Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2019 ist für 50,- Euro erhältlich und kann als digitale Ausfertigung über www.gds.hessen.de (Produkte / Privatkunden / Immobilienmarkt) erworben werden.

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13.08.2019  Verband der Privaten Bausparkassen: Sommerumfrage 2019

Die Nullzinspolitik der EZB führt bei vielen Menschen in den Glauben, sich eine Immobilie ganz ohne Eigenkapital erwerben zu können. Das ergibt sich aus der Sommerumfrage 2019 des Verbandes der Privaten Bausparkassen zum Sparverhalten der Bundesbürger. Es wurden zum 66. Mal über 2.000 Bundesbürger im Alter von über 14 Jahren befragt. Das Sparmotiv Wohneigentum fiel auf 29 Prozent gegenüber 35 Prozent in der Frühjahrsumfrage und damit auf den tiefsten Stand seit 20 Jahren.

Nach Angabe des Verbands sei es ein Irrtum, dass sich Sparen nicht mehr lohne, weil es dafür keine Zinsen mehr gebe. Denn Geld, das nicht zur Seite gelegt werde, sei sonst nicht da, wenn man es bräuchte.

Dass die Mini-Bauzinsen Eigenkapital voraussetzten und die höhere Verschuldung eine höhere Tilgungsleistung erfordere, um spätestens zum Renteneintritt schuldenfrei zu sein, werde oft ausgeblendet. Je mehr Eigenkapital, desto besser, hätten die Kreditexperten der Stiftung Warentest kürzlich zu Recht festgestellt.

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22.07.2019  Erste Neubauwohnungen in der Lincoln-Siedlung bezugsreif

Die ersten Neubauwohnungen im Konversionsgebiet Lincoln-Siedlung sind bezugsreif. Das ist bereits in der Bevölkerungsstatistik bemerkbar. In diesem Gebiet nahm die Bevölkerung im zweiten Quartal um 88 Personen zu, darunter drei Neugeborene.  Einschließlich der Bewohnerinnen und Bewohner in den Bestandsbauten sind aktuell dort rund 850 Personen gemeldet. Etwa 5000 Einwohner sollen es am Ende des Entwicklungsprojekts werden.

Insgesamt betrug am 30.06.2019 die Bevölkerung  161.783 Personen. Darmstadt ist in den letzten zehn Jahren um rund 20.000 Einwohner gewachsen.

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15.07.2019  "Sozialgerechte Bodennutzung“ in Darmstadt

In seiner Sitzung am 3. Juli 2019 hat der Magistrat die Einführung der Grundsätze zur „sozialgerechten Bodennutzung in Darmstadt“ (SoBoDA) und die Einrichtung einer zuständigen Projektgruppe beschlossen. Das Regelwerk ist ein Element der 21 Punkte des Maßnahmenbündels des Wohnungspolitischen Konzepts der Wissenschaftsstadt Darmstadt, das als neues übergeordnetes politisches Steuerungsinstrument eingesetzt wird, und darin unter Punkt acht aufgeführt. Es verpflichtet Bauträger und Investoren unter anderem dazu, Wohnraum für geringe und mittlere Einkommen auszuweisen, Kosten für Planungsleistungen, Erschließungsanlagen sowie Ausgleichsmaßnahmen zu übernehmen und sich an der Finanzierung von Kitas und Grundschulen zu beteiligen.

In Kombination mit den weiteren 20 Maßnahmen und Instrumenten des Wohnungspolitischen Konzepts – u. a. Erschließung neuer Baugebiete, Nachverdichtung, Qualifizierter Mietspiegel, Mietpreisbremse – treibt die Wissenschaftsstadt Darmstadt durch die SoBoDA die Schaffung von Wohnraum voran und zeigt auf, wie das dringend notwendige bezahlbare Wohnen in Darmstadt erreicht werden kann. Durch das umfassende Instrumenten- und Maßnahmenportfolio des Wohnungspolitischen Konzepts soll vor allem die Versorgung von auf dem Wohnungsmarkt benachteiligten Bevölkerungsgruppen (niedrige und mittlere Einkommen) verbessert werden. Durch die Entwicklung sozialer, ökologischer und verkehrspolitisch innovativer Konzepte werden im Stadtgebiet weitere Quartiere mit einer hohen Lebensqualität entstehen.

Die Grundsätze zur sozialgerechten Bodennutzung gelten für städtebauliche Verträge/Durchführungsverträge, sofern ein neues, zusätzliches Planungsrecht für Wohnnutzung geschaffen wird. Nur wenn die Stadt neues Planungsrecht schafft und der Investor dadurch einen angemessenen Mehrwert zu erwarten hat, kommen städtebauliche Verträge mit der Festlegung von Maßnahmen der „sozialgerechten Bodennutzung“ in Betracht. Bei Verträgen zu Vergabe und Verkauf städtischer Grundstücke, die als Wohnraum genutzt werden sollen, gelten die Regeln der SoBoDA unabhängig von neuem Planungsrecht.

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26.06.2019  Destatis: Häuserpreisindex um 5 % gestiegen

Die Preise für Wohnimmobilien (Häuserpreisindex) in Deutschland lagen im 1. Quartal 2019 durchschnittlich um 5 % höher als im 1. Quartal 2018. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, erhöhten sich die Preise sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen. Der Preisanstieg in den sieben größten Metropolen war mit +8,6 % für Eigentumswohnungen und +6,9 % für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders stark. In ländlichen Kreisen mit Verdichtungsansätzen und dünn besiedelten ländlichen Kreisen fiel der Preisanstieg im 1. Quartal 2019 geringer aus: Wohnungen verteuerten sich um 1,7 % beziehungsweise 1,1 %, Häuser um 4,3 % beziehungsweise 4,5 % gegenüber dem 1. Quartal 2018.

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04.06.2019  Neu: Immobilienmarktbericht Darmstadt 2019

Der Immobilienmarktbericht Darmstadt 2019 ist als PDF-Datei erhältlich. Datengrundlage für den Bericht sind die notariellen Kaufverträge, die bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Immobilienwerte für den Bereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingehen und laufend statistisch ausgewertet werden.

Der Bericht zeigt die Preisentwicklung von Immobilien und ist eine wichtige Informationsquelle für Eigentümer und Kaufinteressenten. Bewertungssachverständige finden zahlreiche weitere Daten, wie z. B. Liegenschaftszinssätze und Sachwertfaktoren, die sie für die Verkehrswertermittlung benötigen. 

Der Immobilienmarktbericht Darmstadt 2019 kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses bestellt werden, E.Mail: gutachterausschuss@darmstadt.de. Die Gebühr beträgt 35,- EUR. In Kürze wird zudem die gedruckte Ausgabe zur Verfügung stehen.

15.05.2019  Tag der Architektur 2019 – Programm ist online

"Räume prägen" – unter diesem Motto findet in diesem Jahr bundesweit der Tag der Architektur statt. In Hessen (und den meisten anderen Bundesländern) öffnen sich am 29. und 30. Juni 2019 die Türen zu neuen oder erneuerten Gebäuden, Quartieren und Grünanlagen und laden zum Austausch über Architektur und Stadtplanung ein.

Hessenweit stehen dieses Mal über 70 gelungene Beispiele guter Alltagsarchitektur offen, die ein Gremium aus Vertretern aller Fachrichtungen und der berufsständischen Interessen am 6. März für den Tag der Architektur ausgewählt hat. Viele davon sind normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Ob Schule, Wohnhaus, Bürohaus, Labor oder Kirchengebäude – der Vielfalt guter Lösungen für alltägliche Bauaufgaben sind keine Grenzen gesetzt.

Quelle und weitere Informationen: hier

18.04.2019  Tag der Städtebauförderung am 11. Mai 2019

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt nutzt diese bundesweite Aktion, um einen Ver­anstaltungstag zur Stadtsanierung im Martinsviertel anzubieten.

Der Informationstag beginnt ab 13:00 Uhr am Veranstaltungsort im Kinder- und Jugendzentrum, Pankratiusstraße 14-18, der Eingang befindet sich im Jugendzentrum. Eröffnet wird die Veranstaltung von Oberbürgermeister Jochen Partsch. Anschließend wird der Amtsleiter des Stadtplanungsamtes, Jochen Krehbiehl, kurz auf die Sanierung des Martinsviertels zurückblicken. Um 14:00 Uhr und nochmals um 16:00 Uhr werden Rundgänge mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtplanungsamtes angeboten. Die Rundgänge starten am Kinder- und Jugendzentrum, Eingang Jugendzentrum. Sie dauern etwa 90 Minuten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vor Ort werden verschiedene erfolgreiche Projekte der Stadtteilsanierung erläutert: Dies umfasst Modernisierungen von Gebäuden, die Neuordnung von Blockinnenräumen, die Neugestaltung von Straßen und Plätzen sowie den Neubau von öffentlichen Einrichtungen wie Kindertagesstätten und ähnlichem.

In einer Ausstellung zur Stadtsanierung können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger einen Überblick über die enormen Veränderungen im Martinsviertel verschaffen. Die Ausstellung ist im Kinder- und Jugendzentrum, Eingang Jugendzentrum, am 11. Mai, von 13:00 bis 18:00 Uhr und am 12. Mai, von 11:00 bis 17:00 Uhr, geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

10.04.2019  Museumsprojekte anlässlich des Bauhaus-Jubiläums

IAnlässlich des Bauhaus-Jubiläums zeigen drei Frankfurter Museen in gemeinsamer Initiative themenbezogene Ausstellungen:

Museum für Angewandte Kunst:                  "Moderne am Main"
                                                                          19. Januar - 14. April 2019

Deutsches Architekturmuseum (DAM)        "Neuer Mensch, neue Wohnung"
                                                                           23. März bis 18. August 2019

Historisches Museum                                     "Wie wohnen die Leute?"
                                                                           16. Mai bis 15. September 2019

Weitere Informationen:

www.museumangewandtekunst.de/
www.dam-online.de

www.historisches-museum-frankfurt.de 

25.03.2019  Vor 100 Jahren: Gründung des „Bauhauses“ in Weimar

In unmittelbarer Nähe zur Weimarer Nationalversammlung eröffnete im April 1919 das „Staatliche Bauhaus in Weimar“. Trotz ihres kurzen Bestehens von nur 14 Jahren und der erzwungenen Umzüge nach Dessau und Berlin prägte die Kunstschule maßgeblich das Design und die Architektur des 20. Jahrhunderts. Die „Bauhaus-Idee“ gilt heute als einer der wichtigsten deutschen Kulturexporte. Mit ihr verbinden sich vor allem schnörkellose, in Form und Farbe reduzierte Architektur, schlichte wie elegante Funktionalität sowie klares und scheinbar zeitlos modernes Design.

Aus diesem Anlass widmet die Bundeszentrale für politische Bildung Heft 13-14/2019 ihrer Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (APuZ) dem Thema „Bauhaus“. Die Reihe APuZ erscheint als Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“ und kann darüber hinaus im Internet kostenfrei heruntergeladen werden (EPUB- oder PDF-Format).

Quelle und weitere Informationen: hier

06.03.2019  Ausstellung: Die Neue Heimat (1950–1982)

Die „Neue Heimat” war der größte und bedeutendste nicht-staatliche Wohnungsbaukonzern im Europa der Nachkriegszeit. In einem Zeitraum von über dreißig Jahren hat das Gewerkschaftsunternehmen mehr als 400.000 Wohnungen und darüber hinaus seit den sechziger Jahren auch zahlreiche Kommunal- und Gewerbebauten in Deutschland geplant und ausgeführt – die Mehrzahl davon steht noch heute, wie die Wohnanlagen der neuen Heimat Südwest in Darmstadt-Kranichstein, entworfen vom Architekten Ernst May.

Der skandalträchtige Zusammenbruch des Unternehmens Anfang der achtziger Jahre wirkte wie ein Schock auf die westdeutsche Bevölkerung und markierte das Ende einer Epoche.

Erstmals werden in einer Architekturausstellung die Bauten und Projekte der „Neuen Heimat“ an herausragenden Beispielen analysiert und in historischen Fotografien und Filmproduktionen, Planmaterialien und Originalmodellen präsentiert.

Die Ausstellung wird gezeigt vom 28. Februar bis 19. Mai 2019 im Architekturmuseum der Technischen Universität München in der Pinakothek der Moderne im Kunstareal München, Barer Straße 40, 80333 München.

Die Ausstellung wird im Anschluss im Museum für Hamburgische Geschichte gezeigt (27. Juni bis 6. Oktober 2019).

Zur Ausstellung ist eine gleichnamige Publikation erschienen: Herausgeber: Andres Lepik und Hilde Strobl, ISBN-Nummer | 978-3-95553-476-9, Preis 29,90 EUR.

Quelle und weitere Informationen: hier

21.02.2019  Aktuelle Zahlen zum Darmstädter Immobilienmarkt 2019

1. Umsätze

Mit Ausnahme von 2013 gingen in den letzten acht Jahren die Zahl der Transaktionen regelmäßig zurück. Im Jahr 2018 war erneut ein leichter Rückgang von rund 3 % auf 1.273 Objekte zu beobachten.

Das Geldvolumen ist allerdings stark gestiegen. Es wurden rund 658 Mio. EUR umgesetzt (+ 24 %). Der Grund lag hauptsächlich in Verkäufen gewerblicher Grundstücke mit hohen Kaufpreissummen.

2. Häuser

Die Verkäufe von Eigenheimen im Jahr 2018 ergeben folgendes Bild (Vorjahreswerte in Klammern):

Haustyp

Anzahl/Mittelpreis

Durchschnittl.
Baujahr

Durchschnittl.
Grundstücksgröße

Änderung des Mittelpreises

Freistehende Einfamilienhäuser

74/584.000 EUR
(84/529.000 EUR)

1952
(1949)

628 m²
(610 m²)

+ 10 %

Reihenhäuser

39/408.000 EUR
(31/410.000 EUR)

1978
(1983)

272 m²
(221 m²)

± 0 %

Reihenendhäuser

14/457.000 EUR
(30/448.000 EUR)

1986
(1978)

355 m²
(356 m2)

+ 2 %

Doppelhaushälften

28/488.000 EUR
(29/383.000 EUR)

1954
(1960)

484 m²
(329 m²)

+ 27 %


Der deutliche Anstieg des Mittelpreises bei Doppelhaushälften ist hauptsächlich auf die um 155 m² größere mittlere Grundstücksgröße gegenüber dem Vorjahr 2017 zurückzuführen.

3. Bauplätze

Nachdem 2017 Verkäufe von Baugrundstücken für dichten Geschosswohnungsbau den Markt prägten und zu einem deutlichen Ausschlag des Mittelpreises auf 1.155,- EUR/m² führten, schwang im Jahr 2018 das Pendel zurück. Der registrierte Mittelpreis für Wohnbauland betrug rund 760,- EUR/m². Es wurden 2,4 ha Fläche veräußert.

4. Eigentumswohnungen

Bei den Verkäufen von Eigentumswohnungen des Jahres 2018 fällt auf, dass die durchschnittlichen Wohnungsgrößen zurückgegangen sind. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick (Vorjahreswerte in Klammern):

Kategorie/
Fallgruppe

Anzahl/Mittelpreis

Durchschnittl.
Baujahr

Durchschnittl.
Wohnungsgröße

Änderung des Mittelpreises

Neubauwohnungen

131/4.731 EUR/m²
(212/4.062 EUR)

2019
(2018)

72 m²
(101 m²)

+ 16 %

Umgewandelte
Wohnungen im Erstverkauf

143/3.302 EUR/m²
(61/2.686 EUR)

1984
(1962)

58 m²
(82 m²)

+ 23 %

Wohnungen im Wiederverkauf

409/3.005 EUR/m²
(373/2.888 EUR)

1972
(1969)

66 m²
(73 m²)

+ 4 %

Anmerkung zur Tabelle: Die Quadratmeterpreise enthalten die mitverkauften Kfz-Stellplätze.

Der starke Anstieg des Mittelpreises bei umgewandelten Wohnungen im Erstverkauf beruhte vorwiegend auf den um 22 Jahre jüngeren Baualtern dieser Wohnungen gegenüber dem Vorjahr 2017.

5. Schlussbemerkung

Im Frühsommer wird ein ausführlicher Bericht mit weiteren Daten erscheinen. Der Immobilienmarktbericht Darmstadt 2019 (35,- EUR) kann bereits jetzt bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses bestellt werden, Telefon: 06151 13-2116 und 13-2619, Fax: 13-3684, E‑Mail: info@gaa-darmstadt.de.

16.01.2019  Trendmeldung 2019 zum Immobilienmarkt in Hessen

Der Preisanstieg von Immobilien bleibt nach nunmehr zehn Jahren weiter ungebrochen. Bei anstehenden Investitionsentscheidungen ist ein möglichst umfassender Überblick des Immobilienhandels von fundamentalem Interesse.

Den Gutachterausschüssen für Immobilienwerte kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Deren zentrale Geschäftsstelle in Hessen (ZGGH), eingerichtet beim Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG), hat erste Immobilienmarktdaten des Jahres 2018 zusammengetragen und ausgewertet. Als Datenquelle dienten die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse, in denen alle tatsächlich realisierten und notariell beurkundeten Kaufverträge erfasst werden.

In Ergänzung zu dem bestehenden Produktangebot zur Markttransparenz wurde zum Jahresbeginn 2019 eine Trendmeldung der Gutachterausschüsse zur Entwicklung des hessischen Immobilienmarktes veröffentlicht. Bei den Analyseergebnissen handelt es sich für das abgelaufene Jahr um mittlere, tatsächlich erzielte Kaufpreise, die sich zum Zeitpunkt der Datenabfrage aus den bis dahin erfassten Kaufverträgen ergaben. Die ermittelten Durchschnittswerte müssen sich noch im Laufe der kommenden Monate bestätigen und fließen dann in den Immobilienmarktbericht des Landes Hessen ein. Dieser erscheint in der Regel im Juni jedes Jahres.

Download der Trendmeldung hier.

19.12.2018  Drei Monate Baukindergeld: fast 48.000 Anträge

47.741 Familien in Deutschland haben in den ersten drei Monaten seit Programmstart das Baukindergeld beantragt. Das Baukindergeld ist eine staatliche Förderung, um den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern zu unterstützen. Seit dem 18. September 2018 können Familien in Deutschland das Baukindergeld zur Bildung von Wohneigentum und zur Altersvorsorge bei der KfW Bankengruppe online beantragen.

Bereits in der ersten Woche nach dem Start Mitte September 2018 waren bei der KfW mehr als 9.500 Anträge eingegangen. Durchschnittlich werden jede Woche knapp 3.000 neue Anträge gestellt.

Pro Jahr erhält eine Familie 1.200 EUR je Kind. Das Baukindergeld wird zehn Jahre lang gezahlt, sodass Familien mit einem Kind insgesamt 12.000 EUR, Familien mit zwei Kindern 24.000 EUR usw. erhalten. Die Zielgruppe sind Familien, die zwischen dem 01.01.2018 und dem 31.12.2020 ihren Kaufvertrag unterzeichnet bzw. die Baugenehmigung erhalten haben. Die Anträge bei der KfW können – spätestens drei Monate nach Einzug in die geförderte Immobilie – einfach online über das KfW-Zuschussportal gestellt werden.

Quelle und weitere Informationen: hier

26.11.2018  Seriensieger Darmstadt

Darmstadt rangiert wieder auf Platz eins des Rankings der Zeitschrift „Wirtschaftswoche“, das jährlich in Zusammenarbeit mit dem Internetportal „ImmobilienScout24“ entsteht. Die empirische Grundlage stammt vom Institut der Deutschen Wirtschaft, Köln.

Stets stark beachteter Teil der Studie ist der so genannte Zukunftsindex. Er benennt diejenigen deutschen Städte, die am besten für die kommenden Jahre und Jahrzehnte aufgestellt sind. Herausragendes Ergebnis: Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird zum vierten Mal in ununterbrochener Folge nach 2015, 2016 und 2017 als Zukunftsstadt Nr. 1 in der Bundesrepublik ausgezeichnet. Auch im Gesamtranking bestätigt Darmstadt seine Top-10-Platzierung. Erneut wird ein bemerkenswerter neunter Rang erreicht. 

Quelle und weitere Informationen: hier.

06.11.2018  Broschüre zur neuen HBO 2018 erschienen

Die neue Hessische Bauordnung (HBO) ist seit dem 7. Juli 2018 in Kraft. Die Novelle fokussiert die Übernahme der Systematik der Musterbauordnung (MBO) sowie der Brandschutzanforderungen der MBO, die Umsetzung der EU-Bauproduktenverordnung, der Seveso-II-Richtlinie und die Schaffung der Rechtsgrundlagen für die Durchführung von elektronischen Baugenehmigungsverfahren. Der Gesetzgeber möchte mit der neuen HBO u.a. dazu beitragen, dass Wohnraum günstiger und schneller als bisher geschaffen werden kann.

Die HBO-Broschüre der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) dient als Arbeitshilfe bei der Umsetzung der neuen Regelungen. Sie enthält zum einen den Wortlaut der HBO 2018, zum anderen eine synoptische Gegenüberstellung der HBO 2018 mit der HBO 2011, mit der die veränderten Regelungen schnell auffindbar und inhaltlich gut nachvollziehbar sind.

Bestellung:
Die HBO-Broschüre kann ab sofort zu einem Preis von 7,00 EUR. 
per E-Mail bei der Kammer bestellt werden (info@akh.de).

Quelle und weitere Informationen: hier.

29.10.2018  Building Information Modeling (BIM)

Der Begriff Building Information Modeling – BIM (Bauwerksdatenmodellierung) beschreibt eine Methode der optimierten softwaregestützten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Das Bauwerk wird dabei als virtuelles Computermodell geometrisch visualisiert. Building Information Modeling findet Anwendung sowohl im Bauwesen zur Bauplanung und Bauausführung (Architektur, Ingenieurwesen, Haustechnik, Tiefbau, Städtebau, Eisenbahnbau, Straßenbau, Wasserbau, Geotechnik) als auch im Facility Management.

Der DVW – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement e.V. und der Runde Tisch GIS e.V. nahmen sich dieser und weiterer Fragen an und erstellten in Zusammenarbeit mit Experten aus der Wissenschaft, Unternehmen und Verwaltung den aktuellen Leitfaden „Geodäsie und BIM“. Der Leitfaden behandelt unter anderem die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen BIM und CAD sowie BIM und GIS und erläutert die Möglichkeiten der BIM- und GIS-Interoperabilität. Des Weiteren werden die Grundlagen zu BIM in der Ingenieurvermessung sowie rechtliche Aspekte der vermessungstechnischen Leistungen für BIM ausführlich dargestellt.

Der Leitfaden versteht sich als kompakte Informationsquelle und als ein Nachschlagewerk für den dynamischen BIM-Markt. Er erscheint in digitaler Form und als kostenloser Download zu einer Zeit, in der wichtige Grundlagen für die Methode BIM erarbeitet werden und eine hohe Nachfrage nach Informationen zum Thema festzustellen ist. Es ist vorgesehen, den Leitfaden parallel zur Entwicklung des BIM-Umfeldes regelmäßig zu aktualisieren.

Die letzte Aktualisierung fand im Oktober 2018 statt. 

Weitere Informationen: hier.

11.10.2018  Baupreisindizes auf neuer Indexbasis 2015=100

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im August 2018 gegenüber August 2017 um 4,6 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist das der stärkste Anstieg der Baupreise gegenüber dem Vorjahr seit November 2007 (+5,7 % gegenüber November 2006). Im Vergleich zum Mai 2018 erhöhten sich die Baupreise im August 2018 um 1,3 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.
Die Baupreisindizes wurden für den Berichtsmonat August 2018 erstmals auf der neuen Indexbasis 2015 = 100 berechnet. Dieser Neuberechnung liegen Wägungsschemata zugrunde, die die Bauweise im Basisjahr 2015 widerspiegeln.
Wichtig: Die neu berechneten Indexwerte ersetzen die bisher veröffentlichten Baupreisindizes von Februar 2015 bis Mai 2018.

Weitere Informationen: hier.

26.09.2018  Baukindergeld ging an den Start

Seit dem 18. September 2018 können bei der KfW Bankengruppe Anträge für das Baukindergeld gestellt werden. Mit dem Baukindergeld fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat den erstmaligen Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern.

Gefördert wird der erstmalige Neubau oder Erwerb von Wohneigentum zur Selbstnutzung in Deutschland für Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem im Haushalt lebenden Kind unter 18 Jahren. Das Baukindergeld wird flächendeckend in Deutschland bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr und zusätzlich 15.000 Euro pro Kind gewährt. Der Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro je Kind und pro Jahr wird über 10 Jahre ausgezahlt. Eine Familie mit einem Kind erhält somit einen Zuschuss über 10 Jahre von insgesamt 12.000 Euro, bei 2 Kindern 24.000 Euro. Mit jedem weiteren Kind erhöht sich der Zuschuss um 12.000 Euro. Gewährt wird das Baukindergeld rückwirkend ab dem 1. Januar 2018.

Quelle und weitere Informationen: Pressemitteilung des Bundesbauministeriums

28.08.2018  Hessen: Neue Ausführungsverordnung zum BauGB

Die neue hessische Ausführungsverordnung zum Baugesetzbuch (BauGB-AV) wurde im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen veröffentlicht und wird zum 1. Dezember 2018 Rechtskraft erlangen.

 

Um Ressourcen zu bündeln wird u.a. die Anzahl der Gutachterausschüsse von bisher 44 auf 18 reduziert. Während die Aufgaben der Gutachterausschüsse im Wesentlichen unverändert erhalten bleiben, wird das Verfahren zur Berufung von Mitgliedern in den Ausschüssen vereinfacht.

 

Landesweit einheitliche Standards sollen zukünftig im Einvernehmen mit den Vorsitzenden direkt festgelegt werden. Um die Verbindlichkeit, gerade auch gegenüber der Finanzverwaltung zu erhöhen, sind die für die Wertermittlung erforderlichen Daten vom Gutachterausschuss explizit zu beschließen.

 

Quelle und weitere Informationen: hier

13.08.2018  25 Jahre „Tag des offenen Denkmals“ (1993 – 2018)

Am 9. September 2018 steht der Tag des offenen Denkmals bundesweit unter dem Motto "Entdecken, was uns verbindet" und bezieht sich damit explizit auf das Europäische Kulturerbejahr 2018.

 

Das Hessische Landesamt für Denkmalschutz weist darauf hin, dass durch den Transport von Baumaterialien, reisende Handwerker und die Wünsche der Bauherren schon immer Verbindungen zwischen Ländern, Zeiten und Menschen geschaffen wurden. Denkmale sind immer ein Spiegel ihrer Zeit – und damit auch der Offenheit einer Gesellschaft gegenüber neuen Einflüssen.

 

Weitere Informationen zum Programm sowie zur kostenfreien App: hier

19.07.2018  Tipps für günstigen Wohnungsbau

Die vom Land Berlin als Anstalt des öffentlichen Rechts gegründete „Wohnraumversorgung Berlin“ hat einen Leitfaden "Zehn Parameter für einen kostengünstigen Wohnungsbau" herausgegeben. Ziel der Broschüre ist es, Konzepte für ein qualitätsvolles und gleichzeitig kostengünstiges Bauen zu ermöglichen.

 

In der Veröffentlichung werden sowohl baukonstruktive Lösungsansätze wie Gebäudeform und Anordnung sowie Typisierung und Flexibilisierung angesprochen als auch die baurechtlichen Rahmenbedingungen diskutiert.

 

Herausgeber: Wohnraumversorgung Berlin A.d.ö.R.

Verlag: DOM publishers, Berlin

Umfang: 52 Seiten

ISBN 978-3-86922-024-6

Preis: 5,- EUR

Download als PDF-Datei kostenlos

Weitere Informationen: hier 

03.07.2018  200 Jahre metrisches Maßsystem in Hessen

Wie das Staatsarchiv Darmstadt mitteilt, war es am 1. Juli 1818 endlich soweit: Das am 10. Dezember 1817 verabschiedete Gesetz des Großherzogtums Hessen zur Einführung eines neuen Maß- und Gewichtssystems trat in Kraft. Die Eingangsworte des Gesetzestextes sagen bereits viel: „Zur Beseitigung der großen Nachtheile, welche durch die außerordentliche Verschiedenheit der Maße und Gewichte in Unserm Großherzogthum veranlaßt werden, haben Wir nachstehendes Maaß- und Gewichtssystem einzuführen beschlossen...“ (HStAD Best. E 3 a Nr. 13/13; mit Digitalisat der Verordnung)

 

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte nahezu jede Stadt und Gemeinde ihre eigenen Maße und Gewichte, was trotz der damit verbundenen Nachteile von Zünften und Kaufleuten auch als Schutz gegen die Konkurrenz angesehen wurde. Im Gebiet des späteren Großherzogtums Hessen existierten etwa 40 verschiedene Mutter-Ellen, 130 verschiedene Fruchtmaße und etwa 80 unterschiedliche Flüssigkeitsmaße. Die Länge eines Fußes variierte zwischen 22 cm und 53 cm, die der Elle zwischen 54 cm und 119 cm. Umständliche Umrechnungen z.B. des Fruchtmaßes des Fürstentums Starkenburg auf das Darmstäder Mutter-Eichmaß oder des Lindenfelser in das Darmstädter Amtsfruchtmaß machten Verwaltung und Bevölkerung das Leben schwer.

Quelle und weitere Informationen: hier

 

20.06.2018  Neu: Qualifizierter Mietspiegel für Darmstadt 2018

Im Auftrag der Stadt Darmstadt wurde unter der wissenschaftlichen Leitung des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU) ein neuer qualifizierter Mietspiegel nach § 558d BGB nach wissenschaftlichen Methoden auf der Grundlage einer repräsentativen Stichprobe nicht preisgebundener Wohnungen in Darmstadt erstellt. An der Erstellung des Mietspiegels haben darüber hinaus der Mieterbund Darmstadt Region Südhessen e.V. und Haus & Grund Darmstadt e.V., die als Vertretungen der Mietvertragsparteien den neuen Mietspiegel mittragen, mitgearbeitet. Weiterhin waren in der Mietspiegelkommission das Amtsgericht Darmstadt, die Bauverein AG in Vertretung für die Wohnungswirtschaft, die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Immobilienwerte sowie das Amt für Wohnungswesen beteiligt.

 

Der Mietspiegel ist eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete in Darmstadt. Demnach sind die Nettomieten in Darmstadt seit der letzten Neuerhebung im Jahr 2014 im Durchschnitt um 8,5 Prozent gestiegen.

 

Die Broschüre kann voraussichtlich ab Juli 2018 bei den Bezirksverwaltungen sowie beim Bürgerberatungs- und Informationszentrum (Stadtfoyer), Luisenplatz 5a für eine Gebühr von zwei Euro erworben werden. Inhaberinnen und Inhaber einer Teilhabekarte erhalten den Mietspiegel kostenfrei. Informationen und Beratungen zum Mietspiegel gibt es beim Amt für Wohnungswesen vormittags unter der Rufnummer 06151/13-2796.


Auch im Internet ist die Broschüre kostenlos zum Download eingestellt.

06.06.2018  Tag der Architektur 2018

Wie die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen mitteilt, findet unter dem Motto "Architektur bleibt" in diesem Jahr am 23. und 24. Juni 2018 der Tag der Architektur statt.

 

Hessenweit stehen dieses Mal 87 gelungene Beispiele guter Alltagsarchitektur offen, die ein Gremium aus Vertretern aller Fachrichtungen und der berufsständischen Interessen am 7. März für den Tag der Architektur ausgewählt hat. Viele davon sind normalerweise nicht öffentlich zugänglich. Ob Schule, Wohnhaus, Bürohaus, Labor oder Kirchengebäude – der Vielfalt guter Lösungen für alltägliche Bauaufgaben sind keine Grenzen gesetzt.

Bestellungen: hier

28.05.2018  Immobilienmarktbericht 2018 kurz vor Fertigstellung

Der aktuelle Immobilienmarktbericht 2018 für das Stadtgebiet Darmstadt wird in Kürze erscheinen. Datengrundlage für den Bericht sind die Kaufverträge aus dem Jahr 2017, die bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Immobilienwerte für den Bereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingegangen sind.

 

Die Transaktionen des vergangenen Jahres wurden statistisch ausgewertet und die Ergebnisse in Grafiken und Tabellen dargestellt. Der Bericht zeigt unter anderem die Preisentwicklung von Eigentumswohnungen im Jahresverlauf sowie Liegenschaftszinssätze und Sachwertfaktoren für verschiedene Objektarten. Vergleichsfaktoren für den örtlichen Immobilienmarkt werden ebenfalls angegeben. Sie dienen dem Finanzamt sowie Steuerberatern bei der steuerlichen Bewertung von Immobilien.

 

Der Immobilienmarktbericht Darmstadt 2018 kann bereits jetzt bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses bestellt werden, Telefon: 06151 13-2116 und 13-2619, Fax: 13-3684, E-Mail: info@gaa-darmstadt.de. Die Gebühr beträgt 35,- EUR.

Bestellungen: hier.


14.05.2018  Baupreisindex gegenüber 2010 um 20 % gestiegen


Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland stiegen im Februar 2018 gegenüber Februar 2017 um 4,0 %. Das ist der höchste Anstieg der Baupreise seit November 2007 (+ 5,8 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte der Preisanstieg im November 2017 im Jahresvergleich bei 3,4 % gelegen. Von November 2017 bis Februar 2018 erhöhten sich die Baupreise um 1,7 %. Der aktuelle Index, bezogen auf das Basisjahr 2010 = 100 %, beträgt nun 120,0 %. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.

 

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Februar 2017 bis Februar 2018 um 4,4 %. Unter den Rohbauarbeiten erhöhten sich die Preise für Erdarbeiten um 6,0 %, für Betonarbeiten um 5,1 % und für Gerüstarbeiten um 4,9 %. Entwässerungskanalarbeiten waren um 4,8 % teurer als im Februar 2017.

 

Die Preise für Ausbauarbeiten nahmen im Februar 2018 gegenüber dem Vorjahr um 3,6 % zu. Unter den Ausbauarbeiten stiegen die Preise für Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden um 4,9 %, für Nieder- und Mittelspannungsanlagen um 4,5 %. Estricharbeiten, Tischlerarbeiten und Metallbauarbeiten waren im Februar 2018 um jeweils 3,9 % teurer als im Februar 2017.

Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) waren im Februar 2018 um 3,9 % höher als im Vorjahr. Die Neubaupreise für Bürogebäude und für gewerbliche Betriebsgebäude stiegen jeweils um 4,1 %. Im Straßenbau stiegen die Preise binnen Jahresfrist um 5,3 %.


Weitere Informationen hier.

18.04.2018  14. Bürger-Info-Tag der Notarkammer Frankfurt am Main

Wer regelt Ihre Angelegenheiten, wenn Sie nicht mehr in der Lage dazu sind? Ob hervorgerufen durch Krankheit, Behinderung oder durch einen schweren Unfall - die Situation, nicht mehr geschäfts- und entscheidungsfähig zu sein, hat nichts mit dem Alter zu tun.

 

Wie man rechtssicher eine Vorsorgevollmacht oder eine Patientenverfügung aufsetzt, erklären am 25. April 2018 in Hessen Notarinnen und Notare beim 14. Bürger-Info-Tag der Notarkammer Frankfurt am Main.

 

In Darmstadt referieren an diesem Tag fünf Notarinnen und Notare an verschiedenen Veranstaltungsorten.

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09.04.2018  Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft

Der Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung (AHO) e.V. hat in seiner Schriftenreihe das Heft 37 – „Konfliktmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft“ neu aufgelegt.

 

Gerichtsprozesse in Bau- und Immobiliensachen können kostenintensiv sein und lange dauern. Eine außergerichtliche Streitbeilegung kann daher eine geeignete Alternative sein.

 

Das Heft 37 der AHO-Schriftenreihe gibt konkrete Empfehlungen zur alternativen Streitbeilegung. In sechs Kapiteln werden Handlungsanleitungen sowie Leistungen und Honorare für die außergerichtliche Streitbeilegung beschrieben (ISBN: 978-3-8462-0768-032, 210 Seiten, 41,80 EUR).

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20.03.2018  Baumesse Darmstadt vom 6. bis 8. April 2018

Vom 6. bis zum 8. April 2018 öffnet zum fünften Mal die Baumesse Darmstadt ihre Tore.

 

Der Messplatz wird in Zusammenarbeit mit dem Premium-Partner, der ENTEGA Energie GmbH, drei Tage zum Treffpunkt für rund 20.000 Gäste und über 230 Aussteller aus der Region. Die Baumesse Darmstadt bietet dabei die gesamte Bandbreite an Informationen für Eigenheimbesitzer und alle, die es noch werden wollen zu allen Themen rund um den Hausbau. Dazu gehören u. a. Finanzierungsfragen, Energieeffizienz und Einbruchsicherung.

 

Direkt am Messplatz befindet sich eine Straßenbahnhaltestelle. Parkmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden.

 

Die Baumesse Darmstadt 2018 im Überblick:

 

Messedatum:              6. - 8. April 2018

Öffnungszeiten:         jeweils von 10 bis 18 Uhr

Ausstellungsort:         Messplatz, 64289 Darmstadt

Eintrittspreis:              5 Euro pro Person, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei

Kinderbetreuung:      Samstag und Sonntag kostenlos für Kinder ab 3 Jahren

Ausstellerkatalog:      für Messebesucher kostenlos

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13.03.2018  ZIA warnt vor Grundsteuer C

Eigentümer von baureifen Flächen müssen mit einer höheren Besteuerung rechnen. Die neue Bundesregierung plant eine „Grundsteuer C“, um die Bevorratung von Bauland zu verteuern, damit sich die Eigentümer eher zu einem Verkauf entschließen. 

Der ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft), warnt allerdings vor einer Wiedereinführung der Grundsteuer C. „Die Grundsteuer C wurde bereits 1961 eingeführt und nach nur zwei Jahren wieder abgeschafft. Die Evaluation war eindeutig. Insbesondere finanzschwache Grundstückseigentümer waren aufgrund der Sonderbesteuerung gezwungen, ihre Grundstücke zu verkaufen“, heißt es in einer Pressemitteilung. 

Aus Sicht der Immobilienwirtschaft entstünde ein unnötiges Konfliktpotential aufgrund von Abgrenzungsproblemen. Diese träten schon bei der elementaren Frage auf, wann ein Grundstück bebaubar oder wann es bereits bebaut sei.

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23.02.2018  Bundesbank analysiert Preise von Wohnimmobilien

In ihrem Monatsbericht Februar 2018 äußert sich die Deutsche Bundesbank zu den Preisen von Wohnimmobilien in Deutschland. Sieht bezieht sich dabei unter anderem auf den Häuserpreisindex des Statistischen Bundesamtes, der auf den Daten der Gutachterausschüsse basiert.

Nach Auffassung der Bundesbank sind die Preise von Wohneigentum teilweise über einem Niveau, das durch die längerfristigen wirtschaftlichen und demografischen Einflussfaktoren gerechtfertigt erscheint.

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06.02.2018  Vermieterumfrage des Verbandes Haus & Grund

Der Eigentümerverband Haus & Grund befragt regelmäßig die Vermieter unter seinen Mitgliedern, um Informationen über die Struktur des privaten Mietwohnungsmarktes zu bekommen. Das Ergebnis der jüngsten Befragung wurde in einer Broschüre veröffentlicht. Themen waren unter anderem Mieten und Nebenkosten, Energienutzung und Modernisierungsmaßnahmen.

Bei der Befragung wurden die Antworten zu knapp 5.800 Wohnungen in unterschiedlichen Regionen ausgewertet.

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31.01.2018  Erklärung von Davos zur Baukultur

Am 21. und 22. Januar 2018 fand in Davos im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums eine informelle Kulturministerkonferenz statt. Als Ergebnis der Gespräche beschlossen die Teilnehmerstaaten die "Erklärung von Davos zur Baukultur". Ziel der Erklärung ist es, baukulturelle Belange sektorübergreifend und auf den unterschiedlichen Verantwortungsebenen stärker zu verankern. Baukultur hat dabei als interdisziplinäres Handlungsfeld einen hohen Stellenwert für eine integrierte und nachhaltig angelegte Stadt- und Regionalentwicklung.

Der Begriff Baukultur versteht sich umfassend als qualitätsvolle Gestaltung der gebauten Umwelt und beschreibt einen gesamtgesellschaftlichen Prozess. Dieses Verständnis wird mit der Davos-Deklaration nunmehr auch auf europäischer Ebene stärker in den Mittelpunkt gerückt.

In Deutschland wurde bereits vor rund zehn Jahren die Bundesstiftung Baukultur gegründet, die sich zu einer etablierten und viel beachteten Stimme für die Baukultur in Deutschland und europaweit entwickelt hat.

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04.01.2018  Zukunftstrend „Suffizienz“

Nach Beobachtung des Verbandes Privater Bauherren e.V. (VPB) lassen sich zwei aktuelle Strömungen beim Bauen beobachten: So geht ein Trend in Richtung mehr Energieeffizienz um die Klimaziele zu erreichen, hingegen kommt ein zweiter Trend hinzu, dass Wohnungen immer größer werden.

Mehr Wohnraum kostet natürlich auch mehr, zum einen in der Herstellung, zum anderen im Betrieb. Größere Wohnflächen brauchen mehr Energie und verteuern die Unterhaltung. Beide Trends fallen in eine Zeit steigender Preise: Bauland wird rar und deshalb immer teurer.

Suffizient leben bedeutet so viel wie mit dem Nötigen auskommen. Suffizient bauen heißt, bewusst und sparsam planen. Dazu hat der VPB einen Leitfaden veröffentlicht, der Alternativen zur heute üblichen Praxis zeigt und Wege zur Entwicklung individueller Wohnmodelle weist.

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21.12.2017  Neuer „Immobilienmarktbericht Deutschland“ vorgelegt

Der Arbeitskreis der Oberen Gutachterausschüsse, Zentralen Geschäftsstellen und Gutachterausschüsse in Deutschland (AK OGA) hat den Immobilienmarktbericht Deutschland 2017 veröffentlicht. Die Studie ist in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) entstanden und wirft auf fast 300 Seiten ein Schlaglicht auf die Entwicklungen des Immobilienmarktes in Deutschland seit 2007.

Grundlage des Immobilienmarktberichts sind Daten aus den jährlich knapp 1 Mio. Kaufverträgen, die den Gutachterausschüssen in Deutschland zur Auswertung vorliegen. Autoren sind Vorsitzende der Oberen Gutachterausschüsse und Gutachterausschüsse oder Leiter von Zentralen Geschäftsstellen in Deutschland sowie Wissenschaftler des BBSR. Sie berichten detailliert über die Entwicklungen beim Handel mit Immobilien.

Wie aus dem Bericht hervorgeht, haben Käufer 2016 fast 25 Prozent mehr für Immobilien ausgegeben als noch zwei Jahre zuvor. Während sie im Jahr 2014 191 Mrd. EUR investierten, waren es im Jahr 2016 bereits 237,5 Mrd. EUR – bei 1 Mio. Transaktionen. Von 2009 bis 2016 stiegen die Ausgaben für den Immobilienkauf um jährlich 9 Prozent. Investitionsschwerpunkt bleibt der Wohnungsmarkt: Im Jahr 2016 gaben Käufer 155,7 Mrd. für Wohnimmobilien aus, 2014 waren es noch 130,3 Mrd. EUR. Das entspricht einem Anstieg von knapp 20 Prozent. Besonders die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum zogen an. Im Bundesdurchschnitt kostete im Jahr 2016 der Quadratmeter Wohnfläche für ein gebrauchtes freistehendes Ein- und Zweifamilienhaus 1.545 EUR. Die höchsten Quadratmeter- Preise wurden in München (Stadt: 8.500 EUR; Landkreis München: 7.500 EUR) und in Konstanz (5.150 EUR) erzielt. Weitaus weniger mussten Käufer in den Landkreisen Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt (380 EUR) oder im Kyffhäuserkreis in Thüringen (470 EUR) zahlen.

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11.12.2017  Reform des Bauvertragsrecht tritt 2018 in Kraft

Mit dem Gesetz wurden die allgemeinen Regelungen des Werkvertragsrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) um spezifische Regelungen eines Bauvertragsrechts ergänzt. Zu den Änderungen gehört die Einführung eines Verbraucherbauvertrages im BGB. Unter anderem erhält der private Bauherr gegenüber dem Auftragnehmer ein sogenanntes Anordnungsrecht, das heißt die Befugnis, Änderungswünsche zur Bauausführung einseitig anzuordnen. Außerdem wird das Kündigungs- und Widerrufsrecht klar geregelt.

Weiterer Bestandteil des Gesetzes ist die Anpassung des Kaufvertragsrechts an die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs. Dabei geht es um die Haftung, wenn mangelhaftes Material verbaut worden ist. In diesem Fall ist der ausführende Handwerker nach bisheriger Rechtslage verpflichtet, das mangelhafte Material wieder auszubauen und durch fehlerfreies zu ersetzen. Der Handwerker konnte aber gegenüber dem Händler, von dem er das mangelhafte Material bezogen hat, nur dessen Ersatz verlangen und blieb bisher auf den Kosten für den Aus- und Wiedereinbau sitzen. Dies wird mit dem Gesetz zugunsten des Handwerkers geändert.

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20.11.2017  Statistisches Bundesamt: Abnahme der Baugenehmigungen

Von Januar bis September 2017 wurden in Deutschland 7,0 % oder 19 500 weniger Baugenehmigungen von Wohnungen erteilt als in den ersten neun Monaten 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde von Januar bis September 2017 der Bau von insgesamt 256 800 Wohnungen genehmigt. Im Dreimonatsvergleich nahm die Zahl der genehmigten Wohnungen von Juli bis September 2017 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 6,5 % ab. 

Die Zahl der Baugenehmigungen von Neubauwohnungen in Wohngebäuden insgesamt hat in den ersten neun Monaten 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,6 % beziehungsweise 10 600 Wohnungen abgenommen. Gegen den allgemeinen Trend nahmen die Genehmigungen von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern zu (+ 0,9 % beziehungsweise + 1 200 Wohnungen). Damit erreichte die Anzahl genehmigter Wohnungen in Mehrfamilienhäusern mit 125 000 Wohnungen den höchsten Wert von Januar bis September seit zwanzig Jahren (im vergleichbaren Zeitraum 1997: 171 000 Wohnungen). Die Baugenehmigungen von Wohnungen in Einfamilienhäusern (– 5,7 % beziehungsweise – 4 100 Wohnungen) und in Zweifamilienhäusern (– 0,6 % beziehungsweise – 100 Wohnungen) gingen dagegen zurück.

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06.11.2017  Raumordnungsbericht 2017 erschienen

Am 18. Oktober 2017 hat das Bundeskabinett den aktuellen Raumordnungsbericht (ROB) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) verabschiedet. Das BBSR legt den ROB als eigenständigen Bericht gemäß § 25 Abs. 2 ROG vor. Der Bericht ist erstmalig thematisch fokussiert und soll die Umsetzung des Leitbildes "Daseinsvorsorge sichern" unterstützen. Er umfasst 140 Seiten und dokumentiert auf zahlreichen Karten und Abbildungen regional differenzierte Ergebnisse. Dabei werden die grundlegenden Zusammenhänge zwischen demografischer und wirtschaftlicher Entwicklung sowie die Herausforderungen der Raumordnung bei der Sicherung der Daseinsvorsorge aufgezeigt. Außerdem werden ausgewählte Bereiche der Daseinsvorsorge im Zusammenspiel von Raumordnung und Fachplanungen vertieft analysiert. Ein weiterer Aspekt betrifft die Rolle von Mobilität und digitaler Infrastruktur im Kontext der Daseinsvorsorge. Abschließend werden die zentralen Ergebnisse der empirischen Analysen und grundlegende Handlungsempfehlungen thematisiert.

Ende 2015 lebten 82,2 Millionen Menschen in Deutschland und damit etwa zwei Millionen mehr als 1990. Das geht aus dem Raumordnungsbericht 2017 hervor, der als Unterrichtung durch die Bundesregierung vorliegt. Von 1990 bis 2015 sind der Vorlage zufolge fünf Millionen Menschen zugewandert, vor allem in die Großstädte und ihre Ballungsräume. In vielen ländlichen Regionen nehme die Bevölkerungszahl dagegen stetig ab. Derzeit würden 68 von 401 Kreisen (einschließlich kreisfreier Städte) in Deutschland mit weniger als 100 Einwohnern pro Quadratkilometer als "dünn besiedelt" gelten, heißt es. Bis 2035 könnte nach Regierungsangaben jeder siebte Kreis (51 Kreise) in den alten und jeder zweite Kreis (45 Kreise) in den neuen Bundesländern in diese Kategorie fallen.

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27.10.2017  Bausparer sparen mehr und sind früher am Ziel

Bausparen führt zu einer höheren Sparquote, erhöht die Wahrscheinlichkeit Wohneigentümer zu werden und zieht den Erwerbszeitpunkt um mindestens zwei Jahre nach vorne. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Studie des Forschungsinstituts empirica in Zusammenarbeit mit LBS Research. Die Wissenschaftler haben erstmals anhand der Daten des sozioökonomischen Panels (SOEP), einer repräsentativen Wiederholungsbefragung von ca. 12.000 Privathaushalten, den Einfluss des Bausparens auf die Ersparnis- und Wohneigentumsbildung privater Haushalte untersucht.

Die Wissenschaftler sind der Frage nachgegangen, ob die einem Bausparvertrag zugeschriebenen positiven Wirkungen in Bezug auf eine Steigerung der Sparquote, dem Erwerb von Wohneigentum (zur Unterstützung der Altersvorsorge) und einer früheren Eigentumsbildung empirisch „hart“ belegbar sind, d. h., ob sie auch unter Anwendung wissenschaftlich anerkannter ökonometrischer Verfahren nachgewiesen werden können.

Zunächst konnten die Forscher das Ergebnis früherer empirischer Untersuchungen bestätigen, wonach Bausparer mehr sparen als Nicht-Bausparer. Die Auswertung der SOEP-Daten ergibt, dass Haushalte mit Bausparvertrag monatlich rund 17 Prozent bzw. 102 EUR mehr als Haushalte ohne Bausparvertrag (718 statt 616 EUR) ansparen. Dieser positive Zusammenhang, wonach Bausparen in der Regel zusätzlich stattfindet und nicht andere Sparformen substituiert, bleibt auch dann bestehen, wenn im Rahmen von sogenannten Regressionsanalysen (damit werden Zusammenhänge statistisch verifiziert) wichtige Einflussgrößen wie Haushaltsnettoeinommen, Familienstand, oder Kinderzahl „herausgerechnet“ werden.

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09.10.2017  Mehr Nachhaltigkeit in der Städtebauförderung

Das Hessische Umweltministerium hat neue Richtlinie zu den Bund-Länder-Programmen der Städtebauförderung vorgestellt. Es stehen in diesem Jahr 93 Millionen Euro zur Verfügung, um hessische Städte und Gemeinde zu entwickeln und dabei Klimaschutz und Klimaanpassung zu berücksichtigen. Die Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nachhaltigen Stadtentwicklung gestaltet den Rahmen für die Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung neu aus. Die Neufassung wurde vor allem erforderlich, um neue Fördergegenstände für mehr und besseres Stadtgrün, für offene Wasserflächen und die Begrünung von Dächern und Fassaden einzuführen – alles in möglichst sozialgerechter Verteilung in der Stadt.

Die Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der Nachhaltigen Stadtentwicklung (kurz: RiLiSE) gestaltet den Rahmen für die Bund-Länder-Programme der Städtebauförderung neu aus. Das aktualisierte Regelungswerk gilt für alle Städtebauförderprogramme, die Hessen auflegt: Soziale Stadt (seit 1999), Stadtumbau (seit 2004), Aktive Kernbereiche (seit 2008), Städtebaulicher Denkmalschutz (seit 2009) und auch das neue Programm Zukunft Stadtgrün (ab 2017).

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22.09.2017  Baulandpreise größter Kostentreiber beim Wohnungsbau

Zwischen 2011 und 2016 sind die durchschnittlichen Baulandpreise für die Eigenheimbebauung deutschlandweit um 27 Prozent von 129 EUR pro Quadratmeter auf 164 EUR gestiegen. In den Großstädten verteuerte sich der Quadratmeter Bauland um 33 Prozent − von gut 250 EUR im Jahr 2011 auf knapp 350 EUR im Jahr 2016. Das verteuert nicht nur Wohnimmobilien deutlich, sondern bremst auch den bezahlbaren Mietwohnungsbau. Dies geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.

Der Auswertung liegen Kaufpreisdaten der amtlichen Gutachterausschüsse für Grundstückswerte für die letzten fünf Jahre zugrunde. In den städtischen und ländlichen Kreisen blieben demnach das Preisniveau und der -anstieg hinter den Großstädten zurück. Aber auch dort lag der Zuwachs deutlich über der allgemeinen Teuerungsrate. In den städtischen Kreisen – häufig Umlandkreise der Großstädte – legten die Kaufpreise für unbebaute Grundstücke von 132 EUR pro Quadratmeter im Jahr 2011 auf 156 EUR pro Quadratmeter im Jahr 2016 zu (+19 Prozent), in den ländlichen Kreisen verteuerte sich der Quadratmeter Bauland von 64 EUR auf 78 EUR im Jahr 2016 (+20 Prozent).

Die Analyse beruht auf der Betrachtung der kreisfreien Städte und Landkreise, für die Transaktionsdaten von Grundstücken über die Kaufpreissammlungen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte in einer lückenlosen Zeitreihe seit 2011 vorliegen. Dieser repräsentative Längsschnitt umfasst etwa ein Drittel aller Städte und Landkreise in Deutschland. Eine umfassende Analyse des Grundstücks- und Immobilienmarktes für die Jahre 2015 und 2016 wird der Arbeitskreis der Oberen Gutachterausschüsse, Zentralen Geschäftsstellen und Gutachterausschüsse in der Bundesrepublik Deutschland (AK OGA) im Dezember 2017 mit dem Immobilienmarktbericht Deutschland vorlegen.

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06.09.2017  Wohninvestments: Große Nachfrage, geringes Angebot

Der Handel mit größeren Wohnungsbeständen ab 800 Einheiten ist weiter rückläufig. In den ersten sechs Monaten kam es zu 13 Verkäufen, bei denen 26.600 Wohnungen gehandelt wurden. Ausschlaggebend für den geringen Handelsumfang sind fehlende große Angebote. Der Handel mit kleineren Beständen gewinnt dagegen an Bedeutung. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor.

In der Datenbank Wohnungstransaktionen erfasst das BBSR seit Ende der 1990er-Jahre den Verkauf von Mietwohnungsbeständen und ganzen Wohnungsunternehmen in Deutschland. Die Analysen des Handels zeigen, wie sich die Anbieterstruktur auf dem Wohnungsmarkt verändert.

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30.08.2017  EXPO REAL: Die Wissenschaftsstadt Darmstadt in München

Die EXPO REAL, die jährliche Fachmesse für Immobilien und Investitionen, findet dieses Jahr vom 4. bis 6. Oktober, wie seit 1998, in München statt. Die Messe steht für businessorientiertes Networking bei branchen- und länderübergreifenden Projekten, Investitionen und Finanzierungen und ist Präsentationsbühne aller wichtigen Immobilienmärkte- und Standorte.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt präsentiert sich gemeinsam mit ihren Standpartnern, den Landkreisen Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau, einem internationalen Publikum als attraktiver Wirtschaftsstandort. Darüber hinaus bietet die Messe eine optimale Plattform, um Kontakte zu Dienstleistern und Partnern zu pflegen und Investoren für wichtige, aktuelle Bauprojekte zu gewinnen. Die Möglichkeit, vor Ort direkt mit den Vertretern der relevanten Dezernate und Ämter ins Gespräch zu kommen, hat sich bewährt.

Zusammen mit den Partnern Frankfurt, Mainz, Wiesbaden, dem Regionalverband FrankfurtRheinMain und Bad Homburg wird Darmstadt auch im Gemeinschaftsstand „Metropolregion FrankfurtRheinMain“ vertreten sein. Die Metropolarena, das Herz des Gemeinschaftsstandes, bietet mit hochwertiger Veranstaltungstechnik ein Forum für alle wichtigen Präsentationen und Events der Aussteller der Metropolregion.

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17.08.2017  Knappes Angebot für Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds sind beliebte Anlageobjekte. Doch es wird immer schwieriger, renditeträchtige Immobilien auf dem Markt zu finden. Darauf weist die Journalistin Brigitte Scholtes im Deutschlandfunk hin.

Mehr als die Hälfte der etwa 15 offenen Immobilienfonds nehmen deshalb keine weiteren Anlagegelder auf.

Immobilienfondsmanager konkurrieren auf dem Markt mit privaten Anlegern als auch Investoren aus Amerika oder Asien auf der Suche nach Anlagemöglichkeiten. Die bevorzugten Gewerbeimmobilien sind zwar teurer geworden, aber die Preise seien nicht nur wegen der starken Nachfrage gestiegen, sondern auch wegen des guten Wirtschaftswachstums. Die Experten erkennen daher in diesem Bereich in Deutschland noch keine Blase.

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31.07.2017  Hohes Sicherheitsniveau in hessischen Hochhäusern

Die Landesregierung hat auf das hohe Sicherheitsniveau in hessischen Hochhäusern hingewiesen. Hochhäuser in Hessen werden in etwa alle fünf Jahre durch die Bauaufsichtsbehörden sicherheitsüberprüft. Trotzdem sollen vor dem Hintergrund des schrecklichen Brands in Großbritannien alle Hochhäuser, die vor 1984 errichtet wurden, zeitnah nochmals gesondert auf mögliche Brandgefahren überprüft werden.

Es herrsche große Einigkeit darüber, dass gerade im Gebäudebereich vor allem Heizwärme in erheblichem Umfang verschwendet wird und Dämmung deshalb unerlässlich sei, um die notwendigen Fortschritte in der Energieeffizienz zu erzielen, aber das dürfe nicht zu Lasten der Sicherheit gehen.

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06.07.2017  Makler und Hausverwalter brauchen Qualifikationsnachweis

Wohnimmobilienverwalter und Makler sollen einen Nachweis über ihre Qualifikation ablegen, auch vor dem Hintergrund der hohen Vermögenswerte, mit denen sie umgehen, und der gestiegenen Beliebtheit von Immobilien als Altersvorsorge und Geldanlage. Das beschloss der Bundestag am  22. Juni 2017.

Als Nachweis soll eine Fortbildungspflicht von 20 Stunden innerhalb von drei Jahren dienen; Einzelheiten soll eine Rechtsverordnung klären.

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26.06.2017  Druckfrisch: Darmstädter Immobilienmarktbericht 2017

Der aktuelle Immobilienmarktbericht 2017 für das Stadtgebiet Darmstadt ist erschienen. Datengrundlage für den Bericht sind die Kaufverträge aus dem Jahr 2016, die bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Immobilienwerte für den Bereich der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingegangen sind.

Die Transaktionen des vergangenen Jahres wurden statistisch ausgewertet und die Ergebnisse in Grafiken und Tabellen dargestellt. Der Bericht zeigt unter anderem die Preisentwicklung von Eigentumswohnungen im Jahresverlauf sowie Liegenschaftszinssätze und Sachwertfaktoren für verschiedene Objektarten. Vergleichsfaktoren für den örtlichen Immobilienmarkt werden ebenfalls angegeben. Sie dienen dem Finanzamt sowie Steuerberatern bei der steuerlichen Bewertung von Immobilien.

Die Auswertungen basieren auf dem aktuellen Datenmaterial von tatsächlich getätigten Immobilienverkäufen in Darmstadt. Sie haben daher eine große Bedeutung für alle Marktteilnehmer wie z. B. Kaufinteressenten, Architekten, Immobilienmakler oder Sachverständige und Kreditinstitute.

Hier einige Ergebnisse:

Im Jahr 2016 wurden auf dem Darmstädter Immobilienmarkt rund 499 Mio. EUR umgesetzt. Insgesamt wechselten 1.406 Immobilien den Eigentümer. Davon waren 843 Wohnungseigentumseinheiten, 442 bebaute und 121 unbebaute Grundstücke.

Der durchschnittlich gezahlte Quadratmeterpreis für Wohnbauland betrug im vergangenen Jahr 605 Euro.

Rund 170 Einfamilienhäuser (2015: 191 Häuser) fanden neue Eigentümer. Für ein Reihenmittelhaus wurden durchschnittlich 399.000 EUR (2015: 317.000  EUR) gezahlt.

Auf dem Immobilienmarkt einer Großstadt sind Eigentumswohnungen ein bedeutendes Marktsegment. Auch Darmstadt ist da keine Ausnahme. Bei Preisen mit weiter steigender Tendenz wurden im letzten Jahr rund 146 Mio. EUR Umsatz erzielt. Neubaueigentumswohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 40 und 80 m² kosteten einschließlich Kfz-Stellplatz 4.097 Euro je Quadratmeter (2015: 4.025 Euro/m²).

Der Immobilienmarktbericht Darmstadt 2017 kann für 35,- EUR bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses bestellt werden, Telefon: 06151 13-2116 und 13-2619, Fax: 13-3684, E‑Mail: info@gaa-darmstadt.de. Auch eine Abholung ist selbstverständlich möglich. Die Adresse lautet: Bessunger Straße 125, Block F, Zimmer 20, 64295 Darmstadt.

Bestellungen: hier.

06.06.2017  Tag der Architektur - 126 Projekte sind in Hessen dabei

"Architektur schafft Lebensqualität" – unter diesem Motto findet in diesem Jahr bundesweit der Tag der Architektur statt. In Hessen (und den meisten anderen Bundesländern) öffnen sich am 24. und 25. Juni 2017 die Türen zu neuen oder erneuerten Gebäuden, Quartieren, Privatgärten und Parks und laden zum Austausch über Architektur und Stadtplanung ein.

Beim Tag der Architektur 2016 machten sich rund 10.000 Menschen auf den Weg, um einige der 99 geöffneten Projekte in Hessen zu besuchen und um Architektur vor Ort zu erleben. „Architektur schafft Lebensqualität" – dass dieses Motto zutrifft, bestätigen die konstant hohen Besucherzahlen.

Mit der Smartphone-App zum Tag der Architektur "Tag der Architektur" lässt sich anhand von Suchkriterien wie Objekttyp oder Architekt oder aber auch nach einer Umkreissuche das Besuchsprogramm planen. Die Besichtigungsobjekte werden mit Bildern, Adresse, einer Kurzbeschreibung sowie Angaben zum Architekten vorgestellt. Außerdem lässt sich anhand der Besichtigungstermine die individuelle Tour auch zeitlich besser abstimmen.

Quelle und weitere Informationen: hier

17.05.2017  Neuer Mietspiegel für Darmstadt in Auftrag gegeben

Vor kurzem hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, für Darmstadt einen Mietspiegel in Auftrag zu geben. Das Institut Wohnen und Umwelt GmbH Darmstadt (IWU) wird den Mietspiegel in einem aufwändigen Verfahren durch repräsentative Erhebungen erarbeiten. Das IWU ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung der Gesellschafter Land Hessen und Stadt Darmstadt und ist sowohl im Bereich der Grundlagenforschung als auch in der anwendungsorientierten Forschung engagiert. Es verfügt über eine erhebliche Erfahrung in der Erstellung von Mietspiegeln nach höchsten wissenschaftlichen und juristischen Ansprüchen.

An dem qualifizierten Mietspiegel wirken der Mieterbund Südhessen, Haus & Grund Darmstadt, das Amtsgericht sowie die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses mit.

Der neue Mietspiegel soll etwa im ersten Halbjahr 2018 vorliegen. Ein qualifizierter Mietspiegel ist ein wichtiges Instrument zur Vermeidung von Mietstreitigkeiten zwischen Mieter und Vermieter.

09.05.2017  Bürger-Info-Tag der Notarkammer Frankfurt am Main

Bereits seit vielen Jahren führt die Notarkammer Bürgerinfotage zu wichtigen Themen durch. In diesem Jahr befasst sie sich mit dem Thema der vorweggenommenen Erbfolge: "Übertragung von Vermögen und/ oder Immobilien zu Lebzeiten - schenken mit warmer Hand". Der Bürger-Info-Tag 2017 findet am 17.05.2017 statt.

Auch in Darmstadt werden Notare der Öffentlichkeit zu diesem Thema in kostenfreien Infoveranstaltungen als Gesprächspartner bzw. als Referent zur Verfügung stehen:

Wer

Wo

Wann

Hannsjörg Lindemann

Welcome Hotel Darmstadt, Karolinenplatz 4,
64289 Darmstadt

17.05.2017, 18:00 Uhr

Alexander Pfeiffer

Zum Goldenen Löwen
Frankfurter-Landstraße. 153
64291 Darmstadt

17.05.2017, 18:00 Uhr


Weitere Veranstaltungsorte können der Website der Notarkammer Frankfurt am Main entnommen werden.

Quelle und weitere Informationen: hier


24.04.2017  Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2017"

Nur 46 Prozent der Deutschen leben nach eigenen Angaben in einem Eigenheim. Doch jeder vierte Mieter in Deutschland unter 50 Jahren plant den Kauf einer eigenen Immobilie (26 Prozent). In der Altersgruppe zwischen 31 und 40 Jahren haben gut ein Drittel Kaufabsichten (35 Prozent). Die häufigsten Gründe gegen den Erwerb von Wohneigentum sind längerfristige finanzielle Risiken (61 Prozent) sowie die hohen Kosten (54 Prozent). Viele, die keine passende erschwingliche Immobilie in der Großstadt finden, suchen im Umland. Die repräsentative Umfrage der Sparda-Studie ergab, dass die meisten Deutschen nicht weiter als 30 km vom Eigenheim zum Arbeitsplatz pendeln wollen.

Zu diesem Ergebnis kommt die Sparda-Studie "Wohnen in Deutschland 2017", die vom Beratungsunternehmen Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult) und dem Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) erstellt wurde.

Quelle und weitere Informationen: Verband der Sparda-Banken e.V.

05.04.2017  Helaba: Kein Grund für Panik am Wohnungsmarkt

Trotz Warnungen seitens der Deutschen Bundesbank vor Preisübertreibungen auf dem Immobilienmarkt von bis zu 30 %, sieht die Helaba in ihrem Immobilienreport vom 30. März 2017 keinen Grund  zu Panik. Denn deutlich steigende Bevölkerungszahlen sorgen in den Ballungsräumen für einen zunehmenden Bedarf an Wohnraum.

Nach dem Ergebnis der Untersuchung nimmt die Bautätigkeit zwar seit einigen Jahren zu, bleibt aber allerdings bislang hinter dem Bedarf zurück.

Sicher könne der Aufwärtstrend am deutschen Wohnungsmarkt nicht ewig andauern, aber einen Einbruch dieses im internationalen Vergleich sehr konservativ finanzierten Wohnungsmarktes halten die Analysten der Helaba für wenig wahrscheinlich.

Weitere Informationen und Download hier abrufbar.

24.03.2017  Baumesse 2017 auf dem Darmstädter Messplatz

Vom 31. März bis zum 2. April 2017 öffnet die Baumesse auf dem Darmstädter Messplatz ihre Türen. Hier können Sie Besucher einen Überblick über aktuelle und kommende Trends sowie altbewährte Ideen verschaffen.

Wie in den Jahren zuvor werden rund 20.000 Besucher und über 230 Aussteller aus der Region erwartet, die sich an einem Wochenende rund um die Themen Hausbau, Renovieren und Energiesparen zusammenfinden.

Solaranlagen sind ein bedeutender Schwerpunkt der Baumesse Darmstadt. Außerdem legt die Baumesse Darmstadt einen Fokus auf alle Möglichkeiten, sicher und ruhig in den eigenen vier Wänden zu wohnen.

Die Baumesse Darmstadt 2017 im Überblick:

Messedatum:

31. März bis 02. April 2017

Öffnungszeiten:

jeweils von 10 bis 18 Uhr

Ausstellungsort:

Messplatz, 64289 Darmstadt

Eintrittspreis:

5,- EUR pro Person, bis 16 Jahre frei

Kinderbetreuung:

Sa. und  So. kostenlos für Kinder ab 3 Jahren

Ausstellerkatalog:

für Messebesucher kostenlos


Quelle und weitere Informationen:
hier

06.03.2017  Bauministerium fördert Entwicklung der Mathildenhöhe

Die Darmstädter Mathildenhöhe gehört zu 24 "Nationalen Projekten des Städtebaus 2017", die vom Bundesbauministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit insgesamt rund 65 Millionen Euro gefördert werden. Beworben hatten sich Gemeinden aus ganz Deutschland mit 90 einzelnen Projekten. Die Mathildenhöhe ist das einzige hessische Projekt, das von der Jury ausgewählt wurde.

Das Ensemble der Künstlerkolonie von 1901 auf der Darmstädter Mathildenhöhe gilt als erste Internationale Bauausstellung. Die 5 Mio. Euro Fördermittel sollen helfen, die weithin sichtbare „Stadtkrone“ Darmstadts denkmalgerecht zu sanieren und zum Zentrum eines modernen urbanen Lebens- und Erlebnisraum im Darmstädter Osten zu entwickeln.

Quelle und weitere Informationen: hier

22.02.2017  ZIA übergibt Frühjahrsgutachten an die Bundesregierung

Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss hat an den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Gunther Adler das aktuelle Frühjahrsgutachten „Immobilienwirtschaft 2017“ übergeben.

Hier einige der Ergebnisse:

Mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 52,9 Milliarden Euro verzeichnete der Markt für Wirtschaftsimmobilien – dominiert von Büroimmobilien – den höchsten Gesamtumsatz in der zurückliegenden Dekade nach 2007 und 2015.

Im Wohnungssegment sind die Mieten im Jahr 2016 weiter angestiegen, mit 2,6 Prozent jedoch moderater als noch im Vorjahr (3,4 Prozent).

Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen stiegen mit 8,4 Prozent im bundesdeutschen Mittel etwas stärker an als noch im Vorjahr (7,7 Prozent).

In den Top-7-Städten hat sich der Preisanstieg hingegen verlangsamt.

Quelle und weitere Informationen: hier

14.02.2017  Wohnungen für jede Lebensphase

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bietet Architekten, Planern und Bauherren eine Handlungshilfe, mit der sie Wohnungen schnell und kostengünstig altersgerecht umbauen können.

Die Arbeitshilfe stützt sich auf das von Forschern der Universität Stuttgart entwickelte Leitkonzept "ready - vorbereitet für altengerechtes Wohnen". Der von Professor Thomas Jocher und seinem Team erarbeitete Baustandard ermöglicht es, die Weichen für das Wohnen im Alter bereits beim Neubau einer Immobilie zu stellen. Neben dem Mindeststandard "ready" für eine barrierearme Wohnung sehen die weiteren Stufen des Modells zusätzliche Ausstattungsmerkmale und Funktionen vor, die bis hin zur Barrierefreiheit gemäß den einschlägigen DIN-Normen reichen.

Weitere Informationen und Download hier abrufbar.

23.01.2017  Studie: Immobilienmarkt in großen deutschen Städten

Der Arbeitskreis Wertermittlung des Deutschen Städtetags hat kürzlich seine jährliche Untersuchung über Immobilienpreise in 72 großen deutschen Städten vorgestellt.

Die Studie soll dazu beitragen, den Informationsbedarf verschiedener Akteure zu decken und die Transparenz auf dem kommunalen Immobilienmarkt zu erhöhen. Die Untersuchung knüpft an die Berichte der Vorjahre an.

Alle Daten basieren auf den anonymisierten, aggregierten Mitteilungen der örtlich zuständigen Geschäftsstellen der örtlichen Gutachterausschüsse beziehungsweise der Oberen Gutachterausschüsse für Grundstückswerte. Auch die Daten des Darmstädter Gutachterausschusses sind in diese Auswertung eingeflossen.

Quelle und weitere Informationen: Deutscher Städtetag

12.01.2017  Schornsteinfeger vergeben neues Heizungslabel

Bereits seit einem Jahr erhalten alle Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, schrittweise ein Energielabel. Bezirksschornsteinfeger sind seit 1. Januar 2017 verpflichtet, diejenigen Heizgeräte nach und nach zu etikettieren, die noch kein Label haben.

Das Energielabel informiert Verbraucher über den Effizienzstatus ihres Heizgerätes und über Energieberatungsangebote und Förderungen. Die Kennzeichnung soll die Austauschrate bei alten Heizgeräten erhöhen und Verbrauchern einen Anstoß zum Energiesparen geben.

Quelle und weitere Informationen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

20.12.2016  Keine Sterne und Krater zu Weihnachten

Wer zu Weihnachten ein Grundstück auf dem Mond oder einen Stern verschenken will, sollte wissen: „Der Weltraum, einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper, unterliegt nicht nationaler Aneignung“. Das ist im Weltraumvertrag der Vereinten Nationen geregelt, der 1967 in Kraft trat.

Der Weltraum und die Himmelskörper gehören also keinem. Somit lassen sich auch keine Besitz- oder Namensrechte veräußern.

Entdecker von Himmelskörpern können der zuständigen Internationale Astronomischen zwar Namensvorschläge unterbreiten. Einen kommerziellen Nutzen darf aber niemand daraus ziehen.

Quelle und weitere Informationen: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Weitere Informationen: hier.


05.12.2016  Erleichterte Nachverdichtung in „Urbanen Gebieten"

Eine Novelle der Baunutzungsverordnung (BauNVO) soll den Kommunen neue Möglichkeiten zur Schaffung von Wohnungen an die Hand geben. Der vom Bundeskabinett Ende November beschlossene Gesetzentwurf sieht innerhalb der „Gemischten Bauflächen“ die Einführung einer neuen Unterkategorie „Urbanes Gebiet“ vor.

Das neue urbane Gebiet soll das Miteinander von Wohnen und Arbeiten in den Innenstädten erleichtern und neue Möglichkeiten für den Wohnungsbau schaffen. In urbanen Gebieten darf dichter und höher gebaut werden als in den herkömmlichen Mischgebieten. Um den unterschiedlichen Nutzungsansprüchen von Gewerbe und Wohnen gerecht zu werden, sind für das urbane Gebiet auch höhere Lärmimmissionswerte durch gewerblichen Lärm zugelassen. Parallel zur Änderung des Bauplanungsrechts wurde daher auch eine Änderung der TA Lärm beschlossen.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesbauministeriums. 

18.11.2016  Wohneigentum steigt in der Gunst der Sparer

Nach dem Ergebnis einer Infratest-Umfrage in der Jahresmitte im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen verlieren drei der wichtigsten vier Sparziele („Konsum/Langfristige Anschaffungen“, „Altersvorsorge“ und „Kapitalanlage“) an Bedeutung. Nur „Wohneigentum“ steigt in der Gunst der Sparer. Bemerkenswert bei den weiteren Sparzielen: „Notgroschen/Reserve“ erzielte den höchsten jemals gemessenen Wert.